OTS0092 / 15.03.2010 / 11:39
/ Channel: Wirtschaft
/ Aussender: EZA Fairer Handel GmbH
Stichworte:
Handel / Hilfe / Lifestyle
/ Mode / Soziales / Textil / Unternehmen
Mit Fair Fashion in den Frühling - BILD
Utl.: Wo gibt es Mode, die menschwürdige Produktion nicht außer Acht lässt? Die neuen Bekleidungskollektionen von EZA Fairer Handel sind angekommen. Die Auswahl ist größer denn je. =
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BILD zu OTS - Bedrucktes Sommerkleid aus Bio-Baumwolljersey mit dazu passender Stola.
- Fotograf: Peter Burgstaller
- Fotocredit: EZA
- Ort: Österreich / Wien
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BILD zu OTS - Besondere Sorgfalt wird von der 34-jährigen Reshma bei ihrer Arbeit in der Musterabteilung bei Craft Aid auf Mauritius erwartet. Denn hier entstehen die Prototypen für die neue Kollektion.
- Fotograf: Manfred Wimmer
- Fotocredit: EZA
- Ort: Mauritius / Port Louis
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Köstendorf (OTS) - "Mit den aktuellen Kollektionen aus verschiedenen Naturmaterialien bieten wir konkrete Alternativen zu anonymer Massenware und zeigen, dass Design und Bewusstsein zusammen gehen," stellt EZA-Geschäftsführerin Andrea Schlehuber fest. Erfahrene Textilbetriebe sind ebenso involviert wie kleine Selbsthilfegruppen mit kreativem Potential. Allen gemeinsam ist der Anspruch, menschenwürdig zu produzieren.
Neu: Zertifiziert hohe Umweltstandards
Besonderes Highlight ist die diesjährige Kollektion aus Bio-Baumwoll-Jersey, die gleich mit zwei international anerkannten Zertifizierungen aufwarten kann. Die Kollektion trägt neben dem FAIRTRADE-Gütesiegel erstmals auch die G.O.T.S.-Zertifizierung. Der Global Organic Textile Standard gewährleistet u.a. die Einhaltung hoher ökologischer Standards entlang der gesamten Produktionskette eines Textils. Denn exzessiver Chemieeinsatz auf konventionell bewirtschafteten Baumwollfeldern ist oft nur der Anfang. Auch auf dem Weg bis zum fertigen Kleidungsstück kann der Chemiecocktail beachtlich sein und schädigt Mensch und Umwelt. "Die EZA hat uns über die Möglichkeit dieser zusätzlichen Zertifizierung informiert, wir sind stolz darauf, dass wir sie nun für die aktuelle Kollektion erreichen konnten," zeigt sich Gabriel Kamudu, Geschäftsführer des EZA-Partnerbetriebes Craft Aid auf der Insel Mauritius zufrieden.
Direkte Handelspartnerschaften - menschenwürdige Produktion
Der Umweltaspekt ist eine Seite. Die sozialen Bedingungen, unter denen ein Textil entsteht, stehen im Fairen Handel im Zentrum. Ausbeutung und Intransparenz müssen nicht sein. Auch hier zeigt die EZA Alternativen auf: "Wir pflegen direkte Handelspartnerschaften mit den Menschen, die unsere Bekleidung herstellen," so Schlehuber. Menschenwürdige Arbeitsbedingungen, die Einhaltung von Arbeitsrechten und faire Bezahlung sind dabei zentral. Eine EZA-Bildungsreise Anfang März zu Craft Aid auf Mauritius ermöglichte Eindrücke aus erster Hand. "Wir haben ein absolut offenes Haus vorgefunden. Gespräche mit den dort Beschäftigten, den NäherInnen und DruckerInnen, VertreterInnen des Managements und des Betriebsrates haben gezeigt, dass das soziale Engagement gelebte Praxis ist," fasst Schlehuber zusammen.
Von sportlich bis elegant
Die EZA-Kollektion aus Bio-Baumwolljersey von Craft Aid umfasst Shirts,Tuniken, Kleider, Röcke, Jacken, Hosen, Leggins und Unterwäsche. Sie wurde maßgeblich von der EZA-Textilverantwortlichen Katharina Mühlberger entwickelt. Die Farbpalette reicht von klassischem Schwarz über Aubergine und Oliv bis zu lichtem Blau und sattem Safrangelb. Einen interessanten Blickfang bilden die floral abstrakten Aufdrucke. Dazu kommen die aktuellen Stücke des Designerkollektives "Göttin des Glücks", die ihre 2007 begonnene Kooperation mit EZA fortsetzen.
Basics in klassischem Schwarz und Weiß ebenfalls aus Bio-Baumwolljersey und mit dem FAIRTRTADE- und G.O.T.S-Gütesiegel kommen vom indischen Textilbetrieb Rajlakshmi Cotton Mills.
Zusammenarbeit weiter ausgebaut
Ergänzt wird das umfangreiche Angebot um Bekleidung aus sommerlich luftigem Leinen, auf Handwebstühlen gewobenem leichten Baumwolltuch sowie eleganter Wildseide. Verarbeitet werden diese Naturmaterialien in kleinen Werkstätten in Vietnam und Indien, die von langjährigen Partnerorganisationen der EZA vor Ort unterstützt werden. "Die HandwerkerInnen verfügen über wenig Ressourcen, sind aber reich an Kultur, traditionellem Wissen, handwerklichen Fähigkeiten und kreativem Ausdruck," so Roopa Metha von der indischen Organisation Sasha, die darauf achtet, dass diese Werte anerkannt und angemessen entlohnt werden.
EZA setzt auf Fair Fashion
EZA Fairer Handel ist Österreichs größte Fair Trade Importorganisation und bietet das breiteste Sortiment an fair gehandelten Produkten. Aktuell arbeitet das Unternehmen mit 140 Partnerorganisationen in Lateinamerika, Afrika, Asien und dem Nahen Osten zusammen. Neben Lebensmitteln und Kunsthandwerk erweiterte die EZA seit 2007 vor allem ihr Textilangebot und lancierte eine kontrollierte Naturkosmetiklinie. Der Bereich Fair Fashion (Bekleidung, Schmuck, Taschen) ist im letzten Geschäftsjahr 2008/09 mit einem Plus von 19,7 Prozent am deutlichsten gewachsen und steht damit für 17,3 Prozent des Gesamtumsatzes. Dieser belief sich im abgelaufen Geschäftsjahr auf 13,7 Mio Euro (+ 7,8 Prozent zum Vorjahr). EZA bliefert Weltläden, Supermärkte, Drogeriemärkte, den Naturkostfachhandel und Institutionen. Die Produkte aus dem Bereich Fair Fashion werden über die Weltläden - die Fachgeschäfte für Fairen Handel - vertrieben.
Weitere Informationen und Bildmaterial zum Downloaden unter: www.eza.cc/Presse/Mit Fair Fashion in den Frühling
Rückfragehinweis:
~ EZA Fairer Handel Andrea Reitinger Wenger Str. 5, 5203 Köstendorf Tel.:06216 20200-24 andrea.reitinger@eza.cc www.eza.cc ~
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