- 14.03.2010, 12:45:58
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BZÖ-Bucher: Nowotny verschließt Augen vor Nationalbank-Privilegien
Krise in Österreich noch nicht vorbei - rot-schwarze Belastungslawine trifft alle Österreicherinnen und Österreicher
Wien (OTS) - BZÖ-Bündnisobmann Josef Bucher kritisiert, dass
Nationalbank-Gouverneur Ewald Nowotny die Augen vor den
OeNB-Privilegien völlig verschließt. "Wenn Nowotny meint, es gebe
keine spezielle Privilegienproblematik, sagte er die Unwahrheit.
Erstens ist die OeNB in Rot und Schwarz aufgeteilt. Zweitens beträgt
die jährliche Durchschnittspension eines Nationalbank-Mitarbeiters
von der Reinigungskraft bis zum Generaldirektor über 70.000 Euro.
Drittens erhalten die OeNB-Mitarbeiter, die nach 1998 eingetreten
sind, über den Betrag der Betriebspensionen genauso viel, wie ihre
Kolleginnen und Kollegen, die vorher eingetreten sind. Die
rot-schwarze Bundesregierung und die Nationalbank-Führung sollen
diese ungerechtfertigten Privilegien schleunigst abstellen", so
Bucher in einer Reaktion auf die heutige ORF-Pressestunde.
Nowotny habe weiters die Befürchtungen des BZÖ bestätigt, dass die
Wirtschaftskrise in Österreich noch länger andauern und die
Konjunktur heuer nochmals einbrechen werde. "Die von Faymann und
Pröll angekündigte Belastungslawine ist völlig falsch und trifft alle
Österreicherinnen und Österreicher. Anstatt endlich Reformen
anzugehen und in der aufgeblähten Verwaltung sowie bei der Politik zu
sparen, werden die Bürgerinnen und Bürger mit neuen und höheren
Steuern sowie Leistungskürzungen von Rot und Schwarz geschröpft",
kritisiert der BZÖ-Bündnisobmann.
Rückfragehinweis:
Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ
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