- 13.03.2010, 04:00:17
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ÖSTERREICH: Rosenkranz stürzt in Umfrage ab
Gegen Fischer nur noch bei 16 Prozent - 63 Prozent sehen FPÖ-Kandidatin in der "Nähe von NS-Gedankengut
Wien (OTS) - Auch nach ihrer Erklärung zu Verbotsgesetz und
NS-Verbrechen bleibt FPÖ-Präsidentschaftskandidatin Barbara
Rosenkranz in der Defensive, berichtet die Tageszeitung ÖSTERREICH
(Samstag-Ausgabe). In der aktuellen Gallup-ÖSTERREICH-Umfrage (800
Befragte) erreicht Rosenkranz im Direkt-Vergleich mit Bundespräsident
Heinz Fischer nur noch auf 16 Prozent - Fischer hingegen auf 84
Prozent. Vor zwei Wochen war Rosenkranz gegen den Bundespräsidenten
noch auf 21 Prozent gekommen.
Und nicht nur das: Rosenkranz ist nach der Debatten der letzten
Wochen theoretisch nur für 20 Prozent der Österreicher wählbar, 72
Prozent antworten auf die Frage "Ist Barbara Rosenkranz für Sie
grundsätzlich wählbar?" mit nein. Auch bei den von FPÖ-Chef Strache
anvisierten ÖVP-Wählern kommt sie nicht an: Nur 18 Prozent der
VP-Wähler können sich theoretisch vorstellen, die FPÖ-Kandidatin zu
wählen.
Warum ist leicht erklärt: Die Österreicher sehen Rosenkranz mehr
als kritisch: Die Frage "Glauben Sie, dass Barbara Rosenkranz dem
nationalsozialistischen Gedankengut nahe steht" beantworten sage und
schreibe 63 Prozent mit ja und nur 20 Prozent mit nein.
Rückfragehinweis:
ÖSTERREICH, Chefredaktion
Tel.: (01) 588 11 / 1010
mailto:[email protected]
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