OTS0204 / 12.03.2010 / 14:39 / Channel: Wirtschaft / Aussender: Bauernbund Österreich (BBÖ)
Stichworte: Agrar / Jungbauern / Köstinger / Wahlen


Köstinger als Obfrau der Österreichischen Jungbauernschaft bestätigt

Utl.: Neues Präsidium steht für Engagement, Kompetenz und Elan =


   Wien (OTS) - "Die heutige Wahl ist ein Vertrauensbeweis für das
Engagement der Jungbauern und gleichzeitig eine Bestätigung für die
erfolgreiche Arbeit der letzten drei Jahre", freut sich Elisabeth
Köstinger, Bundesobfrau der Österreichischen Jungbauernschaft, über
das Ergebnis der Präsidiumswahl, die heute im Österreichischen
Parlament durchgeführt worden ist. Das Präsidium ist das
Leitungsorgan der Österreichischen Jungbauernschaft, die
österreichweit 40.000 Junglandwirte vertritt und alle drei Jahre
gewählt wird. 
   "Wir haben den Auftrag bekommen, den eingeschlagenen Kurs mit Elan
weiterzuführen. Die kommenden drei Jahre werden für die
Österreichische Jungbauernschaft besonders spannend. Ich bin
zuversichtlich, dass wir mit dem neu gewählten Team die Chancen
nützen und die Herausforderungen meistern werden. Es geht um die
Zukunft der Landwirtschaft und Perspektiven für junge Menschen in den
Regionen. Wir werden weiterhin die sozialen, ökologischen und
ökonomischen Leistungen des Agrarbereichs aufzeigen und uns für einen
lebendigen ländlichen Raum einsetzen. Starke und selbstbewusste
Regionen sind ein treibender Wirtschaftsfaktor. Durch regionale
Wertschöpfung werden viele neue Arbeitsplätze geschaffen und
abgesichert", so Köstinger, die seit 2009 Abgeordnete des
Europäischen Parlaments ist.
Drei neue Mitglieder im Präsidium
   Das Ergebnis fiel eindeutig aus und gleich drei neue Kandidaten
ziehen ins Jungbauernpräsidium ein. Neben Magnus Gratl aus Tirol,
bereits seit 2008 im Präsidium und Obfrau-Stellvertreter, wurden noch
Johann Deix aus Niederösterreich, Stefan Kast aus dem Burgenland und
Markus Brandmayr aus Oberösterreich als Stellvertreter gewählt. Als
Rechnungsprüfer fungieren künftig der Oberösterreicher Martin
Gundendorfer und der Steirer Markus Habisch.
   Einer der ersten Gratulanten war der Präsident des
Österreichischen Bauernbundes, Fritz Grillitsch, der persönlich den
Wahlvorsitz führte. "Die Höfe brauchen die Jungübernehmer",
motivierte Grillitsch die heranwachsende Generation dazu, die
Landwirtschaft als Chance zur Eigenständigkeit und als Top-Job mit
Zukunftsperspektiven zu sehen. "Ich gratuliere der Österreichischen
Jungbauernschaft zur Wahl dieses engagierten Teams und freue mich
darauf, gemeinsam Projekte umzusetzen", so der Präsident und deutete
damit die Initiative "Heimisch kaufen" des Österreichischen
Bauernbundes an. "In den nächsten Monaten werden wir zeigen, dass
durch verstärkten Konsum von heimischen Produkten viele neue
Arbeitsplätze in den Regionen erhalten und geschaffen werden", so
Grillitsch.
Es folgt eine intensive Zeit der Herausforderungen
   In ihrer Themenausrichtung bereitet sich die Österreichische
Jungbauernschaft intensiv auf kommende Herausforderungen, wie die
EU-Programmplanungsperiode ab 2014, vor. "Mit den Fragen 'Was essen
wir morgen? Wo leben wir morgen? Wie heizen wir morgen?' werden wir
die Themen Ernährungssicherheit, Lebensqualität und Energiesicherheit
aufwerfen und diskutieren", so Köstinger zum Jahresprogramm. "Wenn
wir mit einer Stimme sprechen, haben wir die Chance, dass die
Anliegen und Wünsche der österreichischen Junglandwirte nicht nur
gehört, sondern dementsprechend auch berücksichtigt werden", so die
wiedergewählte Bundesobfrau.
(Schluss)
Rückfragehinweis:
   Bauernbund Jugend Österreich
   DI Alexander Karner
   Mobil: +43 664 82 00 404 
   mailto: a.karner@bauernbund.at 
   www.jungbauern.at
	
							
												
							
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