OTS0175 / 12.03.2010 / 13:33 / Channel: Politik / Aussender: ÖVP Bundesparteileitung
Stichworte: Bildung / EU / Karas / ÖVP


Karas: Bildungsinvestition ist Zukunftsinvestition =


   Utl.: Karas hält Rede bei Tagung der Bezirksschulinspektoren in 
Weyregg =
    Weyregg, 12. März 2010 (OTS) "Wenn die Europäische Union und ihre 
Mitgliedstaaten den Weg zu einem zukunftssicheren und 
wettbewerbsfähigen Wirtschaftsraum schaffen wollen, dann sind mehr 
Investitionen in Bildung unverzichtbar. Investitionen in Bildung sind 
gleichbedeutend mit einer Investition in unsere Zukunft. Eine gute 
Bildung ist der Schlüssel für nachhaltige und sichere Beschäftigung", 
sagte EVP-Vizepräsident als Redner bei der heutigen Tagung 
österreichischer Bezirksschulinspektoren in Weyregg/OÖ. "Der EU kommt 
gerade auf Grund des wirtschaftlichen Zusammenwachens Europas immer 
mehr auch ein Bildungsauftrag zu. Die Konkurrenz- und 
Leistungsbereitschaft eines jeden Staates wird zunehmend vom 
allgemeinen Bildungsniveau. Und dieses ist in unserer globalisierten 
Welt der Schlüssel zur Zukunft und für sozialen Fortschritt", so 
Karas weiter. ****
    Die Europäische Union müsse daher aktiv ihren Beitrag zu einer 
qualitativ hochwertigen Bildung leisten. "Dies geschieht durch eine 
Förderung der Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten und durch 
ein breites Spektrum von europäischen Aktionen. Die Förderung der 
Mobilität gehört hier ebenso dazu wie die Konzeption und Finanzierung 
von Studien- und Austauschprogramme oder durch 
Informationsaustausch", so Karas in seiner Rede. "Eine 
funktionierende Kooperation zwischen den Mitgliedstaaten bleibt 
jedoch Voraussetzung für die Hebung des europäischen Bildungsniveaus. 
Europa will keine erzwungene Harmonisierung des europäischen 
Bildungssystems anstreben. Vielmehr sollen alle Bürger durch die EU-
Initiativen bestens auf die Herausforderungen einer globalisierten 
Welt vorbereitet werden", betonte der EVP-Vizepräsident.
    Für Karas steht auch der Aspekt der Integrationsförderung im 
Vordergrund europäischer Bildungsinitiativen. "Menschen aller 
Altersklassen entwickeln so ein besseres Verständnis für unsere 
einzigartige europäische Kulturenvielfalt. Durch ein koordiniertes 
und hochwertiges Vernetzen unserer Bildungsprogramme können der 
interkulturelle Dialog sowie auch der europäische Integrationsprozess 
gefördert werden. Die große Herausforderung für die nächste 
Programmphase der EU-Bildungsprogramme ab 2014 besteht deshalb in der 
Aufrechterhaltung und Förderung kultureller Eigenheiten bei einer 
gleichzeitig immer weiter fortschreitenden Integration", sagte Karas.
    "Während die nationalen Bildungssysteme Basiswissen vermitteln 
müssen, fördert Europa die Ausbildung interkultureller 
Schlüsselkompetenzen wie Mobilität, Flexibilität oder das Beherrschen 
von Fremdsprachen. In den nationalen Bildungseinrichtungen wiederum 
muss der Grundstein für verantwortungsbewusstes Handeln im Sinne 
unserer europäischen Gemeinschaft gelegt werden. Die Schule soll zu 
einem Werk der Gemeinschaft werden, die in gegenseitiger 
Verantwortung in der Schule und auch außerhalb dieser handelt - vor 
allem im Sinne der europäischen Idee. Am Ende liegt es dann an jedem 
Einzelnen, die individuellen Teilnahmemöglichkeiten in einem 
vereinten Europa wahrzunehmen und somit die europäische Idee zu 
leben", so Karas abschließend.
Rückfragen: Mag. Othmar Karas MEP, Tel.: +32-2-284-5627 
(othmar.karas@europarl.europa.eu) oder Mag. Andrea Strasser, EVP 
Pressedienst, Tel.: +32-473-311175 
(andrea.strasser@europarl.europa.eu)
	
							
												
							
*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER
INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT ***
OTS0175    2010-03-12/13:33
121333 Mär 10
NVP0005 0415