• 12.03.2010, 12:46:04
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ÖVP Floridsdorf: Aktive BürgerInnen machen Vorschläge zur Verbesserung der Verkehrssituation in Jedlesee

Jetzt müssen dringend Taten folgen

Wien (OTS) - Donnerstagabend trafen einander engagierte
Bürgerinnen und Bürger aus Jedlesee um den Verkehrs-Verantwortlichen
der Stadt Wien und PolitikerInnen ihre Sorgen, Wünsche und
Lösungsvorschläge zur Verbesserung der prekären Verkehrssituation in
ihrem Grätzel zu präsentieren. Möglich wurde diese Veranstaltung
durch einen Beschluss im Rahmen des Mediationsverfahrens rund um die
geplante Bebauung der "Schlösslgründe". "Diese Veranstaltung hat
gezeigt, wie wichtig es ist, die BürgerInnen bei Fragen, die direkt
ihr Grätzel betreffen, aktiv mit einzubinden", zeigt sich die
Klubobfrau der ÖVP Floridsdorf, Andrea Mayrhofer, begeistert.
"Jahrelang haben wir ein solches Vorgehen gefordert, nun ist es
endlich so weit."

Schleichwege, fehlende Sicherheit für Kinder

Das Hauptproblem ist, wie leider allzu oft, dass viele
AutofahrerInnen die Wohngrätzel als Schleichwege nutzen, um - in
diesem Fall - den Staus auf der Pragerstraße zu entgehen und mit
stark überhöhtem Tempo durch die Gassen rasen. Darunter leidet
natürlich die Lebensqualität, aber auch die Sicherheit der dort
ansässigen Bevölkerung enorm. "Es kann nicht sein, dass wir
sukzessive unseren Bezirk mit Neubauten zubetonieren, gleichzeitig
aber Begleitmaßnahmen im Verkehrsbereich, aber auch in der
Infrastruktur völlig vergessen werden. Seitens der allmächtigen SPÖ
passieren hier laufend Fehlplanungen, die offenbar System haben",
kritisiert Mayrhofer. Weitere Themen der BürgerInnen waren die Hebung
der Verkehrssicherheit für Kinder, vor allem auf den Schulwegen, das
Fehlen von Parkplätzen, die Umgestaltung bestehender Einbahnen, das
Aufzeigen gefährlicher Kreuzungen und das Miteinander von
AutofahrerInnen und RadfahrerInnen.

Nun müssen rasch Maßnahmen gesetzt werden

"Jetzt liegt es an den verantwortlichen PolitikerInnen, dass die
geforderten Maßnahmen geprüft und dann rasch umgesetzt werden. Ich
erwarte mir aber, dass man seitens der SPÖ von der bisherigen "des
geht net"-Politik abgeht und auch Maßnahmen zumindest prüft, die
bisher kategorisch abgelehnt wurden", fordert die VP-Klubobfrau. "Wir
werden jedenfalls dafür sorgen, dass diese Art von
BürgerInnenbeteiligung auch nach der Wahl fortgesetzt wird, denn wir
brauchen eine Politik, die die Interessen der Floridsdorferinnen und
Floridsdorfer vertritt und nicht die einer trägen und übersättigten
Rathaus-Mehrheit."

Rückfragehinweis:
ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: T: (+43-1) 4000/81 913, F:(+43-1)4000/99 819 60
mailto:[email protected]

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