- 12.03.2010, 09:36:08
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BZÖ fordert Nulltoleranz bei Listerien in Lebensmitteln
Wien (OTS) - Eine "Nulltoleranz bei Listerien in österreichischen
Lebensmitteln", fordern BZÖ-Gesundheitssprecher Dr. Wolfgang Spadiut
und der stellvertretende BZÖ-Bündnisobmann Gerald Grosz. Sie
erinnern, dass bis zum Jahr 2004 in Österreich diese Nulltoleranz
sowohl im Betrieb als auch im Handel galt. "Die Umsetzung der
Richtlinie EG/2073 ab 2005 brachte aber eine tödliche Aufweichung der
ehemals exzellenten österreichischen Hygienebestimmungen", kritisiert
Spadiut. Grosz fordert Gesundheitsminister Stöger auf, "endlich
wieder für gesunde Lebensmittel zu sorgen!"
"Der Listerien-Skandal hat gezeigt, dass die seit 2005 erlaubten 100
Keime pro Gramm im Handel lediglich dazu geführt haben, dass Betriebe
wieder bereit sind, unhygienischere Betriebsverhältnisse in Kauf zu
nehmen", warnt Spadiut. Sogar absichtlicher Missbrauch werde
vereinzelt betrieben. Diese "tödliche und gefährliche Aufweichung der
österreichischen Hygienebestimmungen dürfe nicht mehr länger
hingenommen werden", warnt Grosz. Denn der aktuelle Listerien-Skandal
habe auch aufgezeigt, dass ältere Menschen auch innerhalb des
Toleranzbereiches hoch gefährdet sind, wie dutzende Erkrankte und
Tote zeigen", so der BZÖ-Gesundheitssprecher.
Rückfragehinweis:
Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ
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