• 11.03.2010, 14:34:35
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  • OTS0279 OTW0279

Lopatka: Für Beibehaltung der Ausfuhrförderung

Stopp würde laut WIFO zu Exportausfall von 2,7 Milliarden Euro führen

Wien (OTS) - Die heimische Exportförderung habe eindeutig
bedeutende wirtschaftliche und beschäftigungsfördernde Effekte und
dürfe darum keinesfalls eingestellt werden, betonte heute
Finanzstaatssekretär Reinhold Lopatka im Hauptausschuss des
Parlaments.
Das BMF ist beauftragt, die Exportförderung in regelmäßigen Abständen
hinsichtlich ihrer Auswirkungen zu prüfen.
"Zwei Studien belegen nun eindeutig, wie wichtig es ist, die
Ausfuhrförderung beizubehalten", so Lopatka.
Eine WIFO-Umfrage zeigt auf Basis einer durchgeführten
Unternehmensbefragung, dass Exportgarantienehmer verstärkt in
risikoreiche Regionen investieren und exportieren, höher
qualifizierte Mitarbeiter beschäftigen und ein stärkeres
Exportwachstum angeben als andere vergleichbare Unternehmen.
"Die Bundeshaftungen fördern somit die regionale Diversifikation
österreichischer Exporte und Direktinvestitionen in stark wachsende
Märkte", so der Finanzstaatssekretär.
Sollten Exportgarantien eingestellt werden, so würde das laut
WIFO-Analyse wesentliche Auswirkungen nach sich ziehen:
Es würde zu einem unmittelbaren Exportausfall in der Höhe von 2,7
Milliarden Euro kommen, das sind 2,2% der Exporte. Langfristig - auf
10 Jahre gerechnet - würden Exporte durch Folgewirkungen sogar um
2,6% reduziert.
Das reale Bruttoinlandsprodukt würde durch den Entfall der
Ausfuhrförderung im ersten Jahr um 0,5% sinken. "Darüber hinaus würde
die Beschäftigung laut WIFO im ersten Jahr um 8.400 Personen, das
sind 0,3% der Beschäftigten schrumpfen, die Arbeitslosigkeit würde
steigen. Gerade in Krisenzeiten muss das verhindert und die
Exportförderung somit dringend erhalten werden", so Lopatka.

Rückfragehinweis:

Pressesprecherin von Staatssekretär Dr. Reinhold Lopatka 
   Mag. Iris Brüggler
   Tel.: T: +43 (0)1 51433 500 078, Mob: +43 (0)664 2249512
   mailto:[email protected]
   www.bmf.gv.at
   
   Bundesministerium für Finanzen
   Hintere Zollamtsstraße 2b 
   A-1030 Wien

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