OTS0183 / 11.03.2010 / 11:58 / Channel: Politik / Aussender: BM für Verkehr, Innovation und Technologie
Stichworte: Bures / Kinder / Regierung / Sicherheit / Verkehr


Bures zu Kindersicherung im Auto: Appell an Verantwortungsbewusstsein der Eltern

Utl.: "Größtmögliche Sicherheit für die kleinen Passagiere" =


   Wien (OTS/BMVIT) - Verkehrsministerin Doris Bures richtete
angesichts der heute vom ÖAMTC veröffentlichen Zahlen zur
Kindersicherung einen Appell an das Verantwortungsbewusstsein der
Eltern. "Bereits ein Aufprall mit 15 km/h kann für ein ungesichertes
Kind tödlich enden. Oberste Priorität muss daher haben, den kleinen
Passagieren die größtmögliche Sicherheit zu bieten", betonte Bures.
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"Das Gefahrenbewusstsein von fehlender oder schlechter
Kindersicherung ist leider oft zu wenig stark ausgeprägt", so die
Verkehrsministerin. Tatsächlich ist der "Verstoß gegen die
Kindersicherungspflicht" das zweithäufigste Vormerkdelikt.
Um das Bewusstsein für die Gefahren mangelnder Kindersicherung zu
schärfen, gibt es seit September eigens konzipierte
Kindersicherungsseminare, die ab dem zweiten Vormerkdelikt
verpflichtend verordnet werden. 
Die Seminare werden auch allen interessierten Eltern angeboten,
Anmeldung bei den Automobilklubs und Fahrschulen. Inhalt der
Kindersicherungsseminare mit einer Dauer von vier Stunden, die von
Fahrschulen, Automobilclubs und VerkehrspsychologInnen in Gruppen von
vier bis maximal 12 TeilnehmerInnen durchgeführt werden: Zwei
Unterrichtseinheiten beziehen sich auf die "Theorie": Crashphysik,
Unfallmedizin, Unfallstatistik, Recht, die Behandlung typischer
Einwände und die richtige Sicherungstechnik im Fahrzeug. In den
anderen beiden Unterrichtseinheiten stehen praktische Fragen, wie die
richtige Eigensicherung, die Sicherung von Kindern im Fahrzeug,
Hinweise auf typische Montage- und Sicherungsfehler, sowie
Verhaltenstipps, im Vordergrund.
Außerdem setzt die Ministerin auf bewusstseinsbildende Maßnahmen,
"denn alleine mehr Wissen führt oft schon zu mehr Sensibilität".
200.000  Broschüren zur richtigen Kindersicherung und 130.000 Folder
in zehn Sprachen wurden im Vorjahr verteilt, und in einigen
Bundesländern auch dem Elternbrief beigelegt. (Schluss)
Rückfragehinweis:
   Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie
   Susanna Enk, Pressesprecherin
   Tel.: +43 (0) 1 711 6265-8121
   susanna.enk@bmvit.gv.at
	
							
												
							
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