• 11.03.2010, 11:57:43
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JUGENDVERTRETUNG: 10 Jahre Bologna - kein Grund zu Feiern

Politik muss Probleme endlich ernsthaft angehen und in Bildung investieren!

Wien (OTS) - Die Bundesjugendvertretung (BJV) betont, dass das
10-Jahres-Jubiläum des Bologna-Prozesses für die Studierenden keinen
Grund zum Feiern bedeute, wie auch die angekündigten Protestaktionen
zeigen: "Überfüllte Hörsäle, Knock-out-Prüfungen, finanzielle
Belastung und unzumutbare Betreuungsverhältnisse, das sind nur einige
Punkte, die zeigen, unter welchem Druck die Studierenden stehen. Die
schlechte Umsetzung des Bologna-Prozesses hat diese Situation noch
zusätzlich verschärft", erklärt BJV-Vorsitzende Rodaina El Batnigi.
Die BJV fordert die Politik auf, den Bologna-Gipfel zum Anlass zu
nehmen, sich endlich ernsthaft mit den Problemen auseinander zu
setzen. Insbesondere brauche es einen neuen Zugang zu Universitäts-
und Bildungspolitik: "Obwohl Bildung als wesentliches Mittel gegen
Armut und Arbeitslosigkeit gilt, werden junge Menschen in Österreich
hier kaum gefördert - im Gegenteil, die Politik rühmt sich damit, wie
man möglichst viele Studierende gar nicht erst an die Universitäten
zulässt. Auch die neue Wissenschaftsministerin schlägt in diese
Kerbe", kritisiert El Batnigi.
Die BJV fordert ein gesamtheitliches Bildungskonzept, das gegen die
soziale Selektion vorgeht. "Der Hochschulzugang muss auf allen Ebenen
kostenlos, frei und offen sein. Bildung muss endlich ausreichend
gefördert werden, hier ist eine wesentliche finanzielle Aufstockung
schon längst überfällig", so El Batnigi abschließend.

Rückfragehinweis:

Bundesjugendvertretung
   Mag.a Nicole Pesendorfer
   Öffentlichkeitsarbeit
   Tel.: 01/2144499-15
   Mobil: 0676/ 880 111 048
   mailto: [email protected]

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | BJV

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