• 10.03.2010, 17:04:39
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Leitl: Rückendeckung des EU-Parlaments für Transaktionssteuer nützen

Spekulationsgeschäfte bei Sanierung der öffentlichen Finanzen beteiligen - nun rascher Vorschlag der EU-Kommission gefordert

Wien (OTS/PWK206) - "Eine wichtige Unterstützung auf dem Weg zu
einer EU-weiten Besteuerung von spekulativen Geschäften" sieht
Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl im heutigen breiten Votum
des Europaparlaments für die Einführung einer
Finanztransaktionssteuer. "Diesen Rückenwind gilt es jetzt zu nützen.
Die EU-Kommission ist aufgefordert, rasch Vorschläge für die
Realisierung vorzulegen."

Selbst eine verhältnismäßig niedrige Transaktionssteuer würde hohe
Summen in die öffentlichen Budgets spülen und könnte daher einen
wesentlichen Beitrag zur Budgetsanierung leisten. "Statt mit
standortschädlichen neuen oder höheren Steuern Kaufkraft und Wachstum
abzuwürgen, sollen jene, die die aktuelle Krise tatsächlich
verursacht haben, dafür zahlen", so Leitl.

Eine Finanztransaktionssteuer sollte am besten auf internationaler
Ebene eingeführt werden. "Wenn nötig, muss Europa oder auch
Österreich einen Alleingang wagen", so der
Wirtschaftskammer-Präsident abschließend. (SR)

Rückfragehinweis:
Wirtschaftskammer Österreich, Stabsabteilung Presse
Mag. Sabine Radl
Tel.: Tel.: 0590900/DW 3590
mailto:[email protected]
http://wko.at/Presse

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/240

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