- 10.03.2010, 16:27:20
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Scheele zum Start der Pollensaison
"NÖ Pollenwarndienst gibt nützliche Tipps für Allergiker"
St. Pölten (OTS/NLK) - In St. Pölten informierte Landesrätin Mag.
Karin Scheele heute, Mittwoch, 10. März, über den Start der
Pollensaison und die damit verbundenen negativen Auswirkungen für
Allergiker. "Eine Allergie ist für viele Menschen nicht nur ein
lästiger Heuschnupfen, sondern eine ernste gesundheitliche
Belastung", sagte Scheele, die auch betonte: "Der NÖ Pollenwarndienst
bietet rechtzeitig zu Beginn der Pollensaison eine wichtige Hilfe für
die Betroffenen. Mit seinen Prognosen können Aufenthalte im Freien
sowie Urlaube und Reisetätigkeiten so geplant werden, dass die
Pollenbelastung möglichst gering gehalten wird."
Auf der Internetseite www.pollenwarndienst.at können die aktuellen
Werte abgerufen werden. Darüber hinaus bietet die Homepage auch
wertvolle Informationen über Behandlung und Vermeidung von
Pollenallergien. "Pollenschutzgitter an den Fenstern verringern die
Belastung in den Räumen maßgeblich. Außerdem sollten Allergiker
Alkohol meiden, da dieser die Gefäße erweitert und so die
Pollenallergene leichter in die Blutbahn gelangen können", so
Scheele.
Der NÖ Pollenwarndienst läuft als Kooperation mit der Universität
Wien, der Zentralanstalt für Meteorologie und der Abteilung für
Umwelthygiene beim Amt der NÖ Landesregierung. Dabei werden in Lunz,
Allentsteig und St. Pölten umfassende Daten gesammelt. Außerdem steht
Betroffenen und Ärzten ein Newsletter zur Verfügung.
In diesem Zusammenhang wurden in Niederösterreich auch zwei
aktuelle Studien über Pollenallergien durchgeführt. Bei der
internationalen Studie über Asthma und Allergien im Kindesalter
(ISAAC) haben die Eltern von insgesamt 10.107 Schülerinnen und
Schülern in den ersten Klassen umfangreiche Fragebögen beantwortet.
Insgesamt 4,7 Prozent der Eltern gaben an, dass ihr Kind bereits
einmal Asthma gehabt hat, 4,3 Prozent hatten bereits Heuschnupfen und
11,7 Prozent Neurodermitis. Im Vergleich mit anderen, bereits früher
untersuchten österreichischen Regionen liegt Niederösterreich bei
Asthma an dritter Stelle, bei Heuschnupfen und Neurodermitis unter
dem Durchschnitt.
Ende 2009 wurde eine Studie über die Ragweedpollen-Allergie für
Ostösterreich fertig gestellt. Laut den Ergebnissen ist die
Sensibilisierungsrate gegenüber Ragweedpollen von 8,5 Prozent im Jahr
1997 auf 17,5 Prozent im Jahr 2007 gestiegen. Vergleichbare Anstiege
wurden auch bezüglich Beifußpollen, Eschenpollen und Hausstabmilbe
beobachtet.
Nähere Informationen: Büro LR Scheele, Rita Klement, Telefon
02742/9005-12560.
Rückfragehinweis:
Niederösterreichische Landesregierung
Stabstelle Öffentlichkeitsarbeit und Pressedienst
Tel.: 02742/9005-12174
www.noe.gv.at/nlk
Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/14
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