- 10.03.2010, 15:20:31
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FA-Rösch: Weitere Steuererhöhung ist eine Unverfrorenheit
Wien (OTS/fpd) - Schon seit langem warnen die Freiheitlichen
Arbeitnehmer davor, dass unter dem Deckmantel der Wirtschaftskrise
zur skrupellosen Gewinnmaximierung der Unternehmen die Arbeitnehmer
ausgebeutet werden. Kurzarbeit, "freiwilliger" Urlaubsverzicht,
Gehaltskürzungen, Änderungen der Beschäftigungsverhältnisse, ... all
dies gehe zu Lasten der Arbeitnehmer und werde zudem auch noch
teilweise vom AMS und regionalen Arbeiterkammern unterstützt und
medial verteidigt. Manager müssten jedoch nicht "freiwillig" auf
Teile ihrer Gehälter oder gar auf etwaige Prämien verzichten,
kritisiert der Obmann der Freiheitlichen Arbeitnehmer, Ing. Bernhard
Rösch.
Unter dem Titel "AK-Wertschöpfungsbarometer - Die Arbeitnehmer haben
schon genug für die Krisenbewältigung gezahlt" hat die Arbeiterkammer
Oberösterreich heute eine Studie veröffentlicht, aus der eindeutig
hervorgeht, dass im so krisengeschüttelten Jahr 2008 untersuchte
mittlere und große Unternehmen an jedem Arbeitnehmer um
durchschnittlich 53 Prozent mehr als im Jahr 2003 verdient haben. Die
für diese Ausbeutung politisch verantwortliche Bundesregierung von
SPÖVP sowie die Arbeiterkammer Wien seien daher aufgefordert, diese
Fakten endlich anzuerkennen und zu handeln. Die Arbeitnehmer und
Bürger haben für diese, nicht von ihnen verursachte Krise nun bei
Weitem schon genug gezahlt. Zudem sei eine weitere Steuererhöhung
eine absolute Unverfrorenheit von SPÖVP. "Sollen doch nun mal zur
Abwechslung gewinnführende Betriebe einen Solidaritätsbeitrag
leisten, wie dies immer von deren Arbeitnehmern gefordert wird", so
Rösch abschließend. (Schluss) hn
Rückfragehinweis:
Klub der Freiheitlichen, Pressestelle
Tel.: (01) 4000 / 81 798
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