• 10.03.2010, 13:37:15
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Chalupka: Kürzungen im EZA-Bereich treffen die Ärmsten der Armen

Wien (OTS) - "Falls Österreich die finanziellen Mittel für
Entwicklungshilfe tatsächlich kürzen wird, wie das Michael
Spindelegger angekündigt hat, dann ist die Situation allerdings
tragisch. Aber nicht für den Außenminister, sondern für jene
Menschen, deren Leben von der Solidarität und Hilfe anderer abhängt.
Damit würde Österreich einen weiteren internationalen Beweis
erbringen, dass Menschen in Armut - und zwar weltweit - für diese
Wirtschaftskrise zahlen müssen", argumentiert Diakonie-Direktor
Michael Chalupka die gestrigen Budgetverhandlungen.

So sollen die ausgabenseitigen Einsparungen im Außenministerium
nicht nur die Vertretungen im Ausland sondern auch die internationale
Hilfe betreffen. Die Ausgaben des österreichischen Staates für
Entwicklungszusammenarbeit liegen seit Jahrzehnten weit unter den
Zielvorgaben der UNO von 0,7 % des Bruttoinlandsproduktes für
Entwicklungszusammenarbeit.

"Mit weiteren Einsparungen in diesem Bereich entfernen wir uns
noch weiter von diesem Ziel und der Erreichung der Millenniumsziele
zur Bekämpfung der Armut weltweit", so Chalupka abschließend.

Rückfragehinweis:

Mag. Bettina Klinger/Leitung Kommunikation
   Diakonie Österreich
   Tel: (+43) 1 409 80 01-14
   Mobil: (+43) 664 314 93 95
   E-Mail: [email protected]
   Internet: www.diakonie.at

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/1583

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