• 10.03.2010, 13:01:27
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Bures: Österreich ist in der Energieforschung auf der Überholspur

Neue Technologien sind Jobmotor der Zukunft

Wien (OTS/SK) - "Österreich ist in der Energieforschung auf der
Überholspur - es ist wichtig, dass wir auch weiterhin bei der
Entwicklung neuer Technologien die Nase vorn haben", so
Infrastrukturministerin Doris Bures am Mittwoch bei der Präsentation
des Jahresprogramms 2010 des Klima- und Energiefonds (KLI.EN). Eine
zentrale Aufgabe des Infrastrukturministeriums sei es, Österreich im
europäischen und globalen Wettbewerb als Wirtschafts- und
Forschungsstandort zu stärken. "Grüne Mobilität und neue
umweltfreundliche Technologien sind die Schwerpunkte in der
Forschungsförderung. Wesentlich ist hier die Schiene, aber auch der
Individualverkehr. Energieeffiziente Mobilität sind zentrale
Zukunftsthemen", bekräftigte Bures. Eine Wifo-Untersuchung zeigt,
dass Investitionen in Forschung und Entwicklung grüner Technologien
in Zukunft als Jobmotor zu betrachten sind. "Beschäftigung in den
Bereichen Energie und Umwelttechnik werden eine große Chance für
Österreich sein", so die Infrastrukturministerin. Bei der
Pressekonferenz sprachen auch Umweltminister Berlakovich, der
Geschäftsführer des Klima- und Energiefonds Ingmar Höbarth und die
neue zweite Geschäftsführerin Theresia Vogel, der die
Infrastrukturministerin viel Erfolg für die ihr bevorstehenden
Aufgaben wünschte. ****

Dank dem Klimafonds konnte 2009 noch mehr in die Klimaforschung
investiert werden und zwar doppelt so viel wie 2007. "Ziel ist, die
Investitionen in die Forschung auch in Zukunft voranzutreiben", so
Bures. Denn dieses Geld sei nämlich gut investiertes Geld: 70
investierte Millionen lösen ein Investitionsvolumen von 200 bis 250
Millionen Euro aus.

Wesentliche Projekte: E-Mobilität und Attraktivierung der
Schiene

Zwei Programme sind Bures ein besonderes Anliegen: "Neue Energien
2020", also Forschung in der Elektromobilität. Sie wird gefördert, um
diese Technologie alltagstauglich und damit marktfähig zu machen.
"Das ist eine große Chance für Österreich", so Bures. Das zweite
wichtige Projekt ist die Attraktivierung des öffentlichen Verkehrs,
konkret die Verlagerung des Gütertransports von der Straße auf die
Schiene. In Österreich werden jährlich 93 Millionen Tonnen Güter mit
der Bahn transportiert, "ohne Bahn hätten wir eine LKW-Lawine auf
Österreichs Straßen", betonte die Ministerin. In Österreich werden 30
Prozent der Güter auf der Schiene transportiert, im EU-Schnitt sind
es nur 15 Prozent, in Deutschland sind es lediglich zehn Prozent. In
Österreich gilt es, den Schienentransport noch auszubauen, indem
Unternehmen motiviert werden, ihren Warentransport auf die Schiene zu
verlegen. Dafür sollen z.B. die Anschlussbahnen ausgebaut werden -
diese werden im Jahr 2010 mit 25 Millionen Euro gefördert.

Österreich nimmt auch eine Vorreiterrolle in der Passivhaustechnik
ein, das Österreich-Haus bei den Olympischen Spielen in Vancouver
etwa war ein solches "Haus der Zukunft" und in Österreich wurden
bereits 8.000 Wohnungen in dieser Bauweise errichtet. (Schluss) bj

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