- 10.03.2010, 12:35:03
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Binder-Maier: SPÖ NÖ Frauen befürworten Gehaltsoffenlegung
Ablehnende Haltung von Marek für SPÖ NÖ Frauen nicht nachvollziehbar
St. Pölten (OTS) - "Dass sich die Staatssekretärin gegen eine
Offenlegung der Gehälter ausspricht, ist für uns nicht
nachvollziehbar. Die verpflichtende Gehaltstransparenz nach
schwedischem Vorbild ist durchaus auf Österreich übertragbar. Das
Argument, dass in Österreich nicht über Einkommen gesprochen wird,
zählt nicht - denn dann fangen wir eben jetzt an, darüber zu
sprechen", so die Vorsitzende der SPÖ NÖ Frauen, NRin Gabriele
Binder-Maier zu aktuellen Aussagen Mareks. Mit Bewusstseinsbildung
alleine habe sich in dieser Angelegenheit wenig bewegt, jetzt müsse
ein weiterer Schritt gegangen werden. Aktuelle Umfragen zeigen, dass
nur acht Prozent der ÖsterreicherInnen an eine vollkommene
Gleichstellung zwischen Männern und Frauen glauben, ein Bericht der
Eurostat hätte gezeigt, dass Österreich bei der Einkommensgleichheit
zwischen Männern und Frauen auf dem drittvorletzten Platz liegt.
Dass VertreterInnen der ÖVP auch die verpflichtende Frauenquote von
40 Prozent in Aufsichtsräten ablehnen, sei für Binder-Maier
bezeichnend: "Da geht es einzig und allein darum, dass manche Männer
Angst haben, ihre Spielwiesen zu verlieren. Absolut bitter dabei ist,
dass sich auch die Frauen in der ÖVP instrumentalisieren lassen, um
diese notwendigen Schritte zu verhindern!" Das bedeute keine
Diskriminierung und Herabwürdigung der Frauen, so Binder-Maier: "Das
ist eine Frage des Selbstbewusstseins - trotz Quotenregelung können
Frauen von sich sagen, dass sie ihren Job gut machen. Hätte Johanna
Dohnal auch derartige Gedanken gehabt, dann wären viele - für Frauen
wichtige Neuerungen und Gesetze - nie realisiert worden!"
Binder-Maier, weist abschließend darauf hin, dass es nicht darum
gehe, eine Neiddebatte zwischen Männern und Frauen zu schüren,
sondern um Einkommensgerechtigkeit: "Nachdem sich durch Gespräche mit
allen Beteiligten nicht viel bewegt und verändert hat, müssen wir
einen Schritt weiter gehen: Denn Frauen haben ein Recht darauf bei
gleicher Arbeit gleich viel zu verdienen wie Männer."
Rückfragehinweis:
SPÖ-Niederösterreich Mag. Gabriele Strahberger Medienservice Tel.: 02742/2255/121 mailto:[email protected] www.noe.spoe.at
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