OTS0185 / 10.03.2010 / 12:31 / Channel: Politik / Aussender: ÖVP Parlamentsklub
Stichworte: Maier / Parlament / Pöchacker / ÖBB / ÖVP


Maier zu ÖBB und Pöchacker: Mit Schönfärben wird man keine echte Sanierung des Unternehmens zustande bringen

Utl.: ÖVP-Verkehrssprecher: "ÖBB ist Unternehmen wie jedes andere auch - das gilt für Steuern und Abgaben so wie für das Pensionsalter!" =


   Wien (OTS/ÖVP-PK) - Mit Kritik reagiert ÖVP-Verkehrssprecher Abg.
Dr. Ferry Maier auf die Aussagen von ÖBB-Aufsichtsrat Pöchacker -
"dem Sprachrohr von Bundesministerin Bures" - im heutigen
Morgenjournal. "Pöchackers Aussagen lassen für die ÖBB und die
Bahnkunden wahrlich kein Licht am Ende des Tunnels erkennen", so
Maier heute, Mittwoch. ****
"Mit Schönfärben und einem Nicht-Eingehen auf die wirklichen Probleme
wird auch der neue Vorstand keine Sanierung des Unternehmens zustande
bringen", sagte Maier, der als "erstes schlechtes Zeichen des
falschen Weges die Besetzung eines Dreiervorstandes statt eines
Zweiervorstandes" sieht. "Das ist eine reine Parteibuchbesetzung nach
altem roten Muster. Da besteht die berechtigte Sorge, dass der
Steuerzahler bei den ÖBB nur mehr rot sieht."
Pöchacker wollte die ÖBB am liebsten als Angelegenheit der Republik
sehen. Maier: "Das ist eine Ungeheuerlichkeit und zeigt die
Gesinnung, die im ÖBB-Management offensichtlich vorherrscht. Aber die
ÖBB sind ein Unternehmen wie jedes andere auch - damit haben sie die
gleichen Steuern und Abgaben zu zahlen und damit hat auch das gleiche
Pensionsantrittsalter zu gelten." Mit einer Haltung a la Bures werde
man das Unternehmen ÖBB nicht wettbewerbsfähig und modern ausrichten
können, befürchtet der ÖVP-Verkehrssprecher.
(Schluss) 
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OTS0185    2010-03-10/12:31
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