- 10.03.2010, 12:23:20
- /
- OTS0173 OTW0173
Sünkel zu Wissenschaftsbudget: Kommt der Regierung der Mut abhanden?
Wien (OTS) - Verwunderung und Enttäuschung löst bei der
Österreichischen Universitätenkonferenz (uniko) der vom Ministerrat
beschlossene Finanzrahmen für das Budget 2011 und die Folgejahre,
speziell für die Bereiche Bildung und Forschung, aus.
Selbstverständlich werde der Konsolidierungsbedarf im Budgethaushalt
anerkannt, schickt der Präsident der Universitätenkonferenz, Rektor
Hans Sünkel, voraus. Allerdings sei es gerade in der aktuellen
Wirtschaftskrise notwendig, in die Zukunftsbereiche Wissenschaft und
Forschung zu investieren, um die Krise auch nachhaltig zu überwinden
- wie das von den Mitgliedern der Bundesregierung oft und gern
beteuert wird.
"Die Rektoren fordern die Regierung auf, ihre eigenen
Absichtserklärungen ernst zu nehmen und nicht im Interesse der
einzelnen Institutionen, sondern im Gesamtinteresse der Republik die
Mittel für Bildung und Forschung aufzustocken anstatt zu kürzen",
erklärt Sünkel. "Immerhin geht es um nicht weniger als die Zukunft
unseres Landes und auch um die Glaubwürdigkeit der Politik." Diese
Glaubwürdigkeit werde sicher nicht erhöht, wenn das Finanzministerium
als einziges Ressort mit zusätzlichen Mitteln bedacht wird, während
bei allen anderen Ressorts der Rotstift regiert.
Rückfragehinweis:
Manfred Kadi Referent für Öffentlichkeitsarbeit Österreichische Universitätenkonferenz Liechtensteinstraße 22, 1090 Wien Tel.: +43 (0)1 310 56 56 - 24 Fax: +43 (0)1 310 56 56 - 22 Email: [email protected] Homepage: www.uniko.ac.at
Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/1173
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | RKO






