• 09.03.2010, 14:06:34
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Belakowitsch-Jenewein: Bald "schwebende Lebensräume" im Wilden Westen?

Prokop's Prioritätensetzung für die Wetti Tant - Verein "proNachbar" wird durch die Finger schauen

Wien (OTS/nfw) - In einer Anfrage wollte die FPÖ-Ottakring
kürzlich von Bezirksvorsteher Prokop wissen, ob und wie der Bezirk
die Initiative "proNachbar" bei ihrem Projekt für mehr Sicherheit in
Ottakring unterstützen werde. Bereits zum wiederholten Male sah sich
Herr Prokop offensichtlich außer Stande seines Amtes zu walten, denn
statt selbst zu antworten überließ er diese Aufgabe anderen. Aber
abgesehen davon habe die SPÖ mit keinem Wort durchklingen lassen,
dass die Bürgerinitiative Hilfe und Unterstützung bei ihrem
ehrenwerten Vorhaben erwarten könne, kritisiert heute die
Bezirksparteiobfrau der FPÖ-Ottakring, NAbg. Dr. Dagmar
Belakowitsch-Jenewein.

Während sich die SPÖ permanent im Eigenlob suhle und in Zeiten der
Verarmung und Wirtschafts- bzw. Finanzkrise nichts besseres weiß, als
"schwebende Erlebnisräume" in Ottakring einzig zum Zwecke der
Selbstdarstellung zu planen, nähert sich der 16. Bezirk immer weiter
einem veritablen Sicherheitsnotstand. Diebstähle und Autoeinbrüche,
die an der Tagesordnung stehen, werden schon gar nicht mehr zur
Anzeige gebracht, weil die Menschen wissen, dass die Polizei auf
Grund des Personalmangels chancenlos ist. Auch von Raubüberfällen,
Messerstechereien und Morden bleibt Ottakring nicht verschont. Darum
schert sich der Bezirk aber offensichtlich einen Dreck.
Sicherheitsinitiativen sind wahrscheinlich zu wenig prestigeträchtig,
zumal die "schwache" SPÖ trotz Kanzlerstellung keinen Einfluss auf
Innere Angelegenheiten zu haben scheine, so Belakowitsch-Jenewein.

Fakt sei, dass der Bezirk den Verein "proNachbar" trotz
Kriminalitätsdebakel und Zuständen wie im "Wilden Westen" weder
finanziell unterstützen noch Hilfe bei der Infrastruktur leisten
werde. In dieser so wichtigen Sache wird nur um den heißen Brei
herumgeredet und mit vielen Worten nichts gesagt. Lieber lassen sich
die Bezirksroten mit der Idee der Überbauung der Gürteltrasse feiern,
wodurch das urbane Lebensgefühl der Bürger verstärkt werden solle.
Vergessen wurde dabei jedoch, dass es ohne gefestigtes
Sicherheitsgefühl auch kein positives Lebensgefühl geben kann.
Schlussfolgerung daraus: Prokop's Prioritätensetzung ist für die
Wetti Tant und nicht für die Ottakringer, schließt
Belakowitsch-Jenewein. (Schluss) hn

Rückfragehinweis:
Klub der Freiheitlichen, Pressestelle
Tel.: (01) 4000 / 81 798

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/85

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