• 09.03.2010, 13:21:12
  • /
  • OTS0194 OTW0194

Pröll, Pölzl, Götz: "Mehr Post für Niederösterreich"

Zahl der Poststellen in NÖ durch Postpartner auf 500 steigern

St. Pölten (OTS/NLK) - "Unser gemeinsames Ziel ist, durch
zusätzliche Postpartner die Zahl der Postgeschäftsstellen in
Niederösterreich in den nächsten zwei Jahren von derzeit 414 auf 500
zu steigern", sagte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll am heutigen
Dienstag im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz mit
Post-Generaldirektor Dr. Georg Pölzl und Post-Vorstandsdirektor Dr.
Herbert Götz. Unter dem Titel "Mehr Post für Niederösterreich"
informierten sie über die Entwicklung und Zielsetzungen des
Postpartner-Konzeptes in Niederösterreich.

414 Poststellen gibt es derzeit in Niederösterreich, davon 261
Postfilialen und 153 Postpartner. "Die Postpartner sind ein
hervorragendes Mittel, um das Service für die Bevölkerung weiter
erhalten zu können - zumal die Postpartner auch umfassendere
Öffnungszeiten und mehr regionale Nähe anbieten", betonte der
Landeshauptmann. Die Postpartner würden außerdem für die regionale
Wirtschaft eine zusätzliche Geschäftschance ermöglichen, denn sie
"schaffen und sichern Kundenfrequenz", so Pröll: "Durch eine
Postpartnerschaft wird die Kundenfrequenz um bis zu 20 Prozent
gesteigert." Weiters sei es durch die Intensivierung der
Postpartnerschaften möglich, die Versorgung und damit auch die
Lebensqualität in den ländlichen Regionen weiter zu erhöhen.

Es sei daher äußerst sinnvoll, Postpartner auch in jenen Gemeinden
zu finden, wo derzeit keine Poststelle vorhanden sei, meinte der
Landeshauptmann. Deshalb wolle man sowohl auf Seiten der Wirtschaft
als auch auf Seiten der Gemeinden "möglichst Viele motivieren, dieses
Angebot der Postpartnerschaft anzunehmen, denn bis jetzt sind unsere
Erfahrungen damit sehr ermutigend."

Die 414 Postgeschäftsstellen in Niederösterreich zählen rund 3.000
Mitarbeiter, 1.700 Zusteller versorgen rund 800.000 Haushalte und
Firmen, informiert Generaldirektor Pölzl. "Wir wollen langfristig
viel mehr Postpartner als bisher haben", erläuterte er die Strategie
der Post unter dem Titel "Wachstum und Umbau". Das Konzept der
Postpartner werde "sehr gut angenommen", so Pölzl. "Seit 25. Jänner
2010 gibt es in Niederösterreich bereits 65 neue Bewerber." Die
längeren Öffnungszeiten und die regionale Nähe seien Gründe, warum
die Postpartner auch bei den Kunden sehr gut ankommen würden.

"Das Modell funktioniert", bestätigte auch Vorstandsdirektor Götz.
"Ein Postpartner bietet die gleichen Leistungen wie ein kleines
Postamt - nur mit deutlich längeren Öffnungszeiten", meinte Götz.

Als Postpartner fungieren zumeist lokale Nahversorger wie
Lebensmittelgeschäfte, Trafiken, Apotheken oder auch Gemeindeämter.
Sie übernehmen für die Post die Abwicklung der Filialdienste und
werden dafür bezahlt. Das Vergütungsmodell wurde dabei deutlich
verbessert. Seit 2009 übernimmt die Post die EDV-Kosten der
Postpartner in der Höhe von etwa 800 Euro jährlich. Zusätzlich bietet
die Post ihren Partnern eine Qualitätsprämie von bis zu 3.000 Euro im
Jahr und ein Umsatzplus über den Verkauf der Postdienste von
durchschnittlich 15.000 Euro im Jahr. Im Zuge der Pressekonferenz
kündigten die Vertreter der Post auch an, in allen
niederösterreichischen Bezirken Informationsveranstaltungen zum
Postpartnerkonzept durchführen zu wollen.

Rückfragehinweis:
Niederösterreichische Landesregierung
Stabstelle Öffentlichkeitsarbeit und Pressedienst
Tel.: 02742/9005-12172
www.noe.gv.at/nlk

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/14

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NLK

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel