Graz/Wien (OTS) - "Mir reicht?s mit dieser FPÖ-Truppe endgültig, da ist nicht nur eine Sicherung durchgeknallt, sondern es dürfte sich um einen systempermanenten personellen Dauerfehler handeln. Eine Präsidentschaftskandidatin, die sich erst unter Zwang vom Nationalsozialismus distanzieren muss, eine Grazer Kandidatin, die einen vor 1400 Jahren verstorbenen Glaubensgründer als Kinderschänder bezeichnet, ein Nationalratspräsident, der das Judentum diskreditierte und nun ein offenkundig verwirrter Tiroler FPÖ-Mandatar, der die katholische Kirche und damit das Christentum als Sammelsurium von "warmen Brüdern, Klosterschwuchteln und Kinderschändern" bezeichnet, sind eine Schande für die politische Auseinandersetzung des Landes. Solche Personen haben in den Verantwortungsfunktionen der Republik nichts verloren", kritisiert der stellvertretende BZÖ-Chef und Menschenrechtssprecher Abg. Gerald Grosz.
Religionen und der Glaube der Österreicherinnen und Österreich stehen unter einem besonderen Schutz der verbrieften Menschenrechte. Grosz verlangt daher eine sofortige Stellungnahme und personelle Konsequenzen von FPÖ-Obmann Strache zu den jüngsten Ausritten des Tiroler FPÖ-Mandatar. Insgesamt ortet Grosz aber ohnedies ein widerliches Doppelspiel der FPÖ. "Einerseits lässt sich Strache mit dem Kreuz ablichten wie einst Elfriede Blauensteiner und ernennt die aus der Kirche ausgetretene Frau Rosenkranz zur katholischen Urmutter des Landes, anderseits darf dann einer seiner Getreuen aus dem fernen Tirol die Kirche und das Christentum beleidigen", so der Menschenrechtssprecher.
Rückfragehinweis: Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ
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