• 09.03.2010, 11:03:58
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Sima: Wien ist Hauptstadt der Lebensqualität

Die Umweltstadträtin im "Wien Live Talk"

Wien (OTS/SPW) - Wien ist international Umweltmusterstadt. "Mein
Ziel ist, dass die Lebensqualität in Wien weiter steigt. Dafür setze
ich konkrete Maßnahmen Schritt für Schritt um", erklärte die nunmehr
seit sechs Jahren amtierende Umweltstadträtin Ulli Sima beim "Wien
Live Montagscocktail" am Montag Abend. Weiters betonte sie die klare
Anti-Atom Haltung der Stadt Wien und stellte klar, dass sie im Kampf
gegen die Inbetriebnahme des Kernkraftwerkes Mochovce weiter alle
sich bietenden Möglichkeiten ausschöpfen werde. Die Fragen beim
Gespräch mit der ehemaligen Gentechnik-Expertin der
Umweltschutzorganisation Global 2000 stellten Oliver Pink (Die
Presse) und Uschi Kainz (ORF).****

"Das Umweltthema spielt eine essentielle Rolle in Wien", stellte die
Umweltstadträtin fest. Dabei interessiere die Wienerinnen und Wiener
besonders die Lebensqualität. Den hervorragenden Leistungen der Stadt
Wien in diesem Bereich liege eines zu Grunde: "Die Grundversorgung
ist in städtischer Hand und muss es auch in Zukunft bleiben. Deshalb
lagert Wien nicht aus - im Gegenteil. Wenn unser Ziel ist, dass Wien
sauber bleibt und wir dazu mehr Personal benötigen, dann kämpfe ich
dafür. Daneben achte ich auf Effizienz, und die Stadt Wien hat gute
Effizienzsteigerungen zu verzeichnen."

Mit der Parkraumbewirtschaftung wurde der innerstädtische Autoverkehr
messbar weniger. Den nächsten Schritt zur Verkehrsreduktion setzt
Sima mit der Einführung einer E-Bike Förderung. "Damit wird das
Fahrrad auch tauglich für den Berufsverkehr, eine neue Generation von
BikerInnen wächst heran."

Bei der Reduktion von Feinstaub werden mittlerweile alle gesetzlichen
Möglichkeiten ausgenutzt. "Nun muss eine Novelle der Bundesgesetze
erfolgen, um weitere umweltpolitische Maßnahmen treffen zu können:
Wien hat dem Umweltminister fünf Vorschläge unterbreitet, nun bleibt
zu hoffen, dass diese auch umgesetzt werden", zeigte sich Sima
vorsichtig optimistisch.

Verbot der Schutzausbildung für Hunde

Mit 1. Juli wird der Hundeführschein eingeführt. "Nun wird für
Zivilisten auch die Ausbildung zum Schutzhund verboten", nannte Sima
eine weitere Maßnahme zur Vermeidung von tragischen Zwischenfällen
mit Hunden und führte weiter aus: "Bei dieser Ausbildung werden Hunde
scharf gemacht. Ich will nicht, dass Hunde als gefährliche Waffe für
Zivilisten missbraucht werden. Denn ob der Hundebesitzer mit dem
scharfen Hund richtig umgehen kann, steht in den Sternen."

Auch die Lage beim Streitthema "Hundekot" entspannt sich: "Die
Situation ist viel besser geworden. Unser Ziel muss aber sein, dass
die Hinterlassenschaften von Hunden selbstverständlich weggeräumt
werden", stellte Sima klar. (Schluss) kd

Rückfragehinweis:
Pressedienst der SPÖ Wien
Tel.: +43 1 534 27/222
mailto:[email protected]
http://www.wien.spoe.at

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