OTS0076 / 09.03.2010 / 10:15 / Channel: Politik / Aussender: FPÖ Wien
Stichworte: FPÖ / Hundeführschein / Matiasek / Tierschutz / Wien


FP-Matiasek: Änderung des Wiener Tierhaltegesetzes darf kein Wahlschmäh sein!

Utl.: FPÖ fordert bundeseinheitliche Regelung =


   Wien (OTS/fpd) - Der Hundeführschein für so genannte
Kampfhunderassen allein werde die bestehenden Probleme, die es
zweifellos in Zusammenhang mit der Hundehaltung gebe, sicher nicht
lösen, so die Wiener FPÖ-Tierschutzsprecherin LAbg. Veronika
Matiasek. Es handle sich sowohl bei der Fragestellung im Rahmen der
Volksbefragung als auch der nunmehr geplanten Änderung des Wiener
Tierhaltegesetzes vielmehr um eine "Beruhigungspille" für die
Bevölkerung.
Sowohl das Thema "Hundeführschein" als auch die Rahmenbedingungen für
die Zucht und den Verkauf von Hunden müssten unbedingt bundesweit
einheitlich geregelt werden. Dazu ist eine umfassende Vorbereitung
unter Einbeziehung von Experten und aller politischen Fraktionen
unabdingbar. Betrachte man etwa die Wiener Situation, so sei es
angesichts der vielen Siedlungs- und Erholungsgebiete an der
Landesgrenze zu Niederösterreich doch ein glatter Unsinn hier
unterschiedliche Tierhaltegesetze zu haben und zu administrieren. Das
Tierschutz- und Tierhaltegesetz dürfe nicht an der Landesgrenze
enden, kritisiert Matiasek.
Die FPÖ fordert daher eine wesentlich bessere Vorbereitung einer
Gesetzesänderung sowie den politischen Willen zu einer
bundeseinheitlichen Lösung und lehnt daher die Wiener SPÖ-Initiative
nach dem Hundeführschein ausschließlich für Kampfhunde, der durch die
Bundespolizei zu überwachen ist, ab, so Matiasek abschließend.
(Schluss) hn
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