• 08.03.2010, 14:17:03
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  • OTS0235 OTW0235

BM Heinisch-Hosek besuchte Volkshilfe Sozialmarkt

Reger Gedankenaustausch mit von Armut betroffenen Frauen in Wiener Neustadt

Wiener Neustadt (OTS) - Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek
besuchte anlässlich des heutigen internationalen Frauentages den
Sozialmarkt (SOMA) der Volkshilfe Niederösterreich. Der Präsident der
Volkshilfe Niederösterreich NR Ewald Sacher begrüßte BM
Heinisch-Hosek, den Bürgermeister von Wiener Neustadt Bernhard Müller
und den Bundesgeschäftsführer der Volkshilfe Österreich Erich
Fenninger und führte durch die Einrichtung.

Im Anschluss lud die Frauenministerin die KundInnen des
Sozialmarktes zu einem Mittagessen ein. Es entwickelte sich ein reger
Gedankenaustausch, die Frauen erzählten über ihre Lebenssituation. BM
Heinisch-Hosek zeigte sich danach "beeindruckt von der Offenheit, mit
der die Frauen über ihre Situation berichteten. Mir war es wichtig,
im direkten Gespräch zu erfahren, was diese Frauen bedrückt. Viele
Probleme haben mit Arbeitslosigkeit oder geringfügige Beschäftigung
in Verbindung mit Scheidung oder anderen Schicksalsschlägen zu tun.
Daher hat vor allem die Schaffung von Arbeitsplätzen oberste
Priorität in unserer politischen Arbeit" Die Bundesministerin
zitierte zum Abschluss die verstorbene Johanna Dohnal, die meinte,
ein Gesetz, das die Situation von Frauen in schwierigen Situation
verbessere, bestärke sie in ihrer Arbeit. Ähnlich positiv beurteilte
die Frauenministerin den Sozialmarkt.

Der Präsident der Volkshilfe NÖ NR Ewald Sacher wies "auf die
Bedeutung hin, die der Sozialmarkt für von Armut betroffene Menschen
hat. Menschen, die es nicht leicht im Leben haben, erhalten ein Stück
mehr Lebensqualität. Wir helfen, statt brauchbare Waren zu
entsorgen."

Bürgermeister Bernhard Müller stellt auch "den Aspekt der
Jobvermittlung in den Vordergrund. Denn neben fixen Arbeitsplätzen
werden zusätzlich Transitarbeitskräfte fit für den Arbeitsmarkt
gemacht. Daher unterstützt die Stadt Wiener Neustadt den
Sozialmarkt."

Abschließend unterstrich Bundesgeschäftsführer Erich Fenninger
"den positiven Effekt für die von Armut betroffenen Frauen, dass sich
die Frauenministerin Zeit nimmt, um sich über ihre Lebenssituation zu
informieren. Das hat den Menschen viel gegeben. Und neuen Mut
brauchen diese Frauen, um ihren Alltag zu verbessern. Die Volkshilfe
unterstützt sie dabei."

Rückfragehinweis:

Mag. (FH) Beatrix Plochberger
   Volkshilfe NÖ
   Mobil: O676 8700 26920
   
   Erwin Berger, MAS
   Volkshilfe Österreich
   Mobil: 0676 83 402 215

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/334

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