- 08.03.2010, 13:43:42
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JG Wien Frauen zum 99. Internationalen Frauentag: "Der Kampf geht weiter!"
Wien (OTS/SPW) - "Der Frauentag bleibt auch nach 99 Jahren noch
ein Kampftag, an dem Frauen in aller Welt laut darauf hinweisen
müssen, dass sie lediglich aufgrund ihres Geschlechts diskriminiert
werden - und dass das ein Zustand ist, den wir nicht bereit sind,
länger zu erdulden ", stellte Isabella Guzi, Leiterin des
Frauenarbeitskreises der JG Wien anlässlich des 99. Internationalen
Frauentages am 8. März fest.****
"Neue Studien zeigen einmal mehr Schwarz auf Weiß, wie es um die
Situation von Frauen in Österreich bestellt ist: Der Haushalt und die
unbezahlten Leistungen bleiben in Frauenhand - Politik, Geld und
Führungspositionen sind weiterhin Männersache. Die Einkommensschere
veränderte sich in der EU die letzten 15 Jahre nicht, auf Initiative
der EU Justizkommissarin soll spät aber doch eingegriffen werden. Die
Begründung dafür erscheint allerdings mehr als unzureichend - jetzt
in der Krise könne sich Europa geschlechtsspezifische Lohndifferenzen
nicht leisten. - Ich bin der Überzeugung eine erfolgreiche, moderne,
gleichberechtigte Gesellschaft kann sich solche Missstände
grundsätzlich nicht leisten" unterstrich Guzi, und weiter: "Schon
Johanna Dohnal hat gegen diese Ungerechtigkeit gekämpft, jetzt gilt
es mehr denn je ihren Kampf laut und lästig weiterzuführen!"
Die Umsetzung von Lohntransparenz, wie sie Frauenministerin Gabriele
Heinisch-Hosek bereits im letzten Jahr im Zuge der Kampagne gleich =
fair vorgeschlagen hat, sei laut Guzi ein Schritt in die richtige
Richtung, nicht gerechtfertigte Lohnunterschiede endlich einzuebnen.
Unterstützung im Kampf um gerechte Verteilung ortet Guzi ganz klar
bei der großen Wiener SPÖ-Frauenorganisation: "Die Wiener SPÖ Frauen
unterstützen die Anliegen der Wienerinnen sehr engagiert - insofern
setzen sie sich nicht nur immer wieder für eine frauengerechte
Gestaltung der Stadt unter Einbeziehung der Wienerinnen wie bei der
derzeitigen Umfrage "Frauen leben Wien. Frauen prägen Wien." ein. Sie
treten auch mit voller Kraft für die Quotenregelung und Transparenz
bei Gehältern ein. Gemeinsam werden wir es schaffen, andauernde
Ungerechtigkeiten zu beenden", gab sich Guzi abschließend überzeugt.
(Schluss)
Rückfragehinweis:
Pressedienst der SPÖ Wien
Tel.: +43 1 534 27/222
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