• 08.03.2010, 12:03:44
  • /
  • OTS0162 OTW0162

Wiener ÖVP Frauen bekräftigen Forderungen nach Einkommens- und Chancengerechtigkeit

Wissenschaftsministerin Karl setzt 40 Prozent Frauenquote an Unis durch

Wien (OTS) - Mit Verteilaktionen in mehreren Wiener
Gemeindebezirken bekräftigen die Wiener ÖVP Frauen am Internationalen
Frauentag die ältesten und immer noch nicht erfüllten Forderungen der
Frauenbewegung, nämlich jene nach gleichem Lohn für gleichwertige
Arbeit, der eigenständigen Existenzsicherung für Frauen und fairen
Chancen in Beruf und Politik. "Für diese Forderung steht das Brot,
das wir verteilen", erläutert Landesleiterin Mag. Theresa Philippi.
"Mit den Rosen meinen wir die Lebensqualität, vor allem die
Vereinbarkeit von Familie und Beruf, und generell die Work - Life
Balance, denn der Mensch lebt nicht vom Brot allein", so die Wiener
ÖVP Frauen-Chefin.

Bei der frühmorgendlichen Brot- und Rosen-Verteilung vor dem
Hauptgebäude der Universität Wien nahmen auch Wissenschaftsministerin
Beatrix Karl sowie die Bundesleiterin der ÖVP Frauen und ehemalige
Frauenministerin Maria Rauch-Kallat teil.

"Auch wenn die Frauenpolitik des 21. Jahrhunderts vor anderen
Herausforderungen steht als zu Beginn des 20. Jahrhunderts und Frauen
nun bei weitem mehr Möglichkeiten haben, wir haben noch genug zu
tun", sagte Wissenschaftsministerin Karl. "Mit kleinen Schritten
kommen wir voran", so die Ministerin weiter. So wurde beispielsweise
im vergangenen Jahr mit der Novelle des Universitätsgesetzes erstmals
eine verpflichtende 40 Prozent Frauenquote für alle universitären
Organe und Gremien mit Durchsetzungsbestimmungen festgeschrieben.
Quoten alleine seien aber nicht ausreichend, analysiert Karl, die auf
begleitende Maßnahmen und verstärkte Bewusstseinsbildung setzt, um
die 40 Prozent Frauenbeteiligung auch wirklich durchzusetzen.

"Der Internationale Frauentag in seiner heutigen Form verbindet
verschiedene Traditionen und Erfahrungen aus diversen Ländern. 1912
entstand die Parole "Brot & und Rosen US amerikanischer
Textilarbeiterinnen, die nicht nur mehr Lohn (Brot), sondern auch
eine menschenwürdige Lebens- und Arbeitsumgebung (Rosen) forderten",
schloss Landesleiterin Philippi.

Rückfragehinweis:
ÖVP Wien Frauen
Tel.: (01) 515 43 - 42
www.frauenoffensive.at

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/251

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NVW

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel