- 07.03.2010, 11:15:11
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Hundstorfer: Positive Tendenzen bei der Beschäftigung von Frauen
Zweit niedrigste Frauenarbeitslosigkeit in der EU
Wien (OTS/BMASK) - Anlässlich des internationalen Frauentages
zieht Sozialminister Rudolf Hundstorfer Bilanz über die
Beschäftigungssituation von Frauen. "In den letzten 10 Jahren ist die
Zahl der unselbständigen Beschäftigungsverhältnisse von Frauen um
234.886 auf 1.587.961 gestiegen. Das ist ein Plus von um 17,4
Prozent. 88,4 Prozent des Gesamtbeschäftigungsanstiegs geht dabei auf
das Konto von Frauen. Die Beschäftigungsquote der Frauen lag im
3.Quartal 2009 bei 66,9 Prozent, 0,6 Prozentpunkte über dem Wert des
3. Quartals 2008. Das ist eine erfreuliche Tendenz. Die Situation bei
der Arbeitslosigkeit ist zwar nicht ganz so rosig, dennoch möchte ich
darauf hinweisen, dass der Anstieg der Frauenarbeitslosigkeit seit
Beginn der internationalen Finanz- und Wirtschaftskrise wesentlich
moderater als bei den Männern verlaufen ist und Österreich im Jänner
nach EUROSTAT-Berechnung mit 4,6 Prozent nach den Niederlanden die
zweit geringste Frauenarbeitslosenquote innerhalb der EU aufgewiesen
hat. Dennoch müssen weiterhin verstärkte Maßnahmen und
Qualifizierungsschwerpunkte für Frauen gesetzt werden", erklärte
Sozialminister Rudolf Hundstorfer anlässlich des Frauentages.****
Der Frauenarbeitslosenquote der EU-27 lag im Jänner 2010 bei
9,3%.
Die Teilzeitquote der Frauen in Österreich lag im 3. Quartal 2009 bei
42,8 Prozent, 1,6 Prozentpunkte über dem Vergleichswert des
Vorjahres. Die Teilzeitbeschäftigung steigt somit weiterhin an und
lag im dritten Quartal bei 725.300 (plus 36.800, plus 5,3 Prozent),
während die Vollzeitbeschäftigung von Frauen im 3. Quartal 2009 einen
Rückgang verzeichnete (-12.500 bzw. -1,3 Prozent auf 968.300).
Qualifizierung weiter fördern
"Wir müssen den Erwerb von Qualifikationen von Frauen weiter
forcieren. Durch die Förderung der Qualifizierung von Frauen wird zur
Verbesserung ihrer Arbeitsmarktchancen und Sicherung der beruflichen
Existenz beigetragen. Einen Schwerpunkt bildet die Qualifizierung von
arbeitslosen Frauen mit fehlenden oder am Arbeitsmarkt nicht mehr
verwertbaren Qualifikationen und berufsfachlichen Kenntnissen. Im
Rahmen diverser Programme und Maßnahmen - wie etwa "Frauen in
Handwerk und Technik", "Qualifizierungsoffensive Metallfachkräfte"
oder "Regionale Fachkräfteausbildung" - werden Frauen besonders
berücksichtigt", skizziert der Sozialminister die Maßnahmen.
Hundstorfer weist auch auf die Anstrengungen zur Frauenförderung
in seinem Ministerium hin. "Ich bekenne mich zu einer aktiven
Gleichbehandlungs- und Frauenförderungspolitik. Mein Ressort setzt in
diesen Bereichen ein breit gefächertes Spektrum an Aktivitäten um.
Wichtiges Instrument ist dabei der Frauenförderungsplan des BMASK,
worin u. a. konkrete Zielvorgaben zur Erhöhung des Frauenanteils in
Führungspositionen vorgesehen sind", so der Sozialminister
abschließend.
Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz (BMASK)
Mag. Elisabeth Kern, Pressesprecherin des Sozialministers
Tel.: (01) 71100-2247
www.bmask.gv.at
Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/46
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