• 06.03.2010, 09:30:55
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Bures: Energie- und Umwelttechnik als innovatives Forschungsfeld für Frauen

Unternehmen erwarten steigende Beschäftigung für Forschung im grünen Bereich

Wien (OTS/BMVIT) - Umwelttechnik ist ein schnell wachsender
Bereich mit hohen Beschäftigungserwartungen: Fast zwei Drittel im
Rahmen einer aktuellen WIFO-Studie befragten Firmen erwarten in den
nächsten drei Jahren eine steigende Beschäftigung in dieser Branche.
"Um Österreichs Position als Innovation Leader im Bereich Energie-
und Umwelttechnik zu stärken, ist es notwendig, entsprechende
Fachkräfte für diesen Sektor auszubilden und vor allem auch das
Interesse von Frauen und Mädchen für technische Berufe zu wecken.
Denn die Karrierechancen für Frauen sind im Bereich der Green
Technologies sehr gut", betont Infrastrukturministerin Doris Bures.
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Auch Brigitte Bach, Leiterin des AIT Energy Departments und
"Österreicherin des Jahres 2009 im Bereich Forschung" sucht
exzellenten Nachwuchs: "Wir suchen die besten ForscherInnen für das
AIT Austrian Institute of Technology. Dazu möchten wir speziell junge
Frauen ermuntern technische Naturwissenschaften zu studieren und sich
außerdem für eine wissenschaftliche Karriere zu begeistern."

Die Studien, die prinzipiell zur Beschäftigung im Bereich der so
genannten Green Technologies qualifizieren, sind sowohl den
Naturwissenschaften, den Technik- und Ingenieurwissenschaften als
auch den Agrar- und Forstwirtschaften zugeordnet. Das betrifft
unterschiedliche Studien wie Biologie, Maschinenbau oder
Elektrotechnik, die jeweils sehr unterschiedlich hohe Frauenanteile
aufweisen. Insgesamt betrachtet, zeichnen sich die
Universitätsstudien allerdings durch einen vergleichsweise hohen
Frauenanteil aus. Der durchschnittliche Frauenanteil bei den
StudienanfängerInnen im Jahr 2008 betrug über all diese angeführten
Studien rund 42 Prozent, für Studierende 35 Prozent und bei
AbsolventInnen rund 40 Prozent (2007).

Für den Bereich Forschung und Entwicklung in den Green Technologies
sind zwar nur vage Schätzungen zur Entwicklungen des Arbeitsmarktes
möglich, die Beschäftigungssituation für hochqualifizierte
Studierende der entsprechenden Studiengänge entwickelt sich aber
durchaus vielversprechend.

Der Frauenanteil bei Unternehmen mit einer Ausrichtung auf Green
Technologies lag für das rein wissenschaftliche Personal
(WissenschafterInnen und IngeneurInnen) im Jahr 2007 bei rund 16
Prozent. Zum Vergleich: insgesamt sind im Unternehmenssektor nur rund
13 Prozent aller WissenschafterInnen Frauen.

In Verbindung mit den erwarteten steigenden Beschäftigungszahlen
eröffnet das Innovationsforschungsfeld Energie- und Umwelttechnik
Forscherinnen interessante Karrierechancen. Von einer höheren
Beteiligung von Frauen in F&E profitieren dabei nicht nur die
Wissenschafterinnen und Absolventinnen, sondern ebenso die
Unternehmen. (Schluss)

Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie
Susanna Enk, Pressesprecherin
Tel.: +43 (0) 1 711 6265-8121
mailto:[email protected]

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/47

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