OTS0010 / 06.03.2010 / 08:57 / Channel: Politik / Aussender: Amt der Kärntner Landesregierung
Stichworte: Dörfler / Euregio / Gipfel / Infrastruktur / Kärnten / Politik


LH Dörfler: Hochkarätige Infrastrukturkonferenz

Utl.: Ziel des Gipfels am 8. und 9. März in Görz ist die Entwicklung einer Strategie für Adriatisch-Baltischen-Raum =


   Klagenfurt (OTS/LPD) - Hochrangige Referenten gibt es am 8. und 9.
März am Infrastrukturgipfel 2010 in Görz in Slowenien. Ziel ist es,
eine Strategie zur harmonischen Entwicklung des Adria/ Balkan
Gebietes zu entwickeln. "Mit der Euregio Senza Confini leben wir klar
vor, wie einfach eine über die Landesgrenzen hinweg gehende
Zusammenarbeit sein kann und welche Bedeutung diese Partnerschaft
hat", betont Landeshauptmann Gerhard Dörfler.
    Die Themenbereiche der Konferenz umfassen die
Wettbewerbsfähigkeit und Aufwertung der Region, Logistik, Transport
und die Rolle der Institutionen im Alpe Adria Raum. In diesem
Zusammenhang sollen für alle Bereiche Anregungen, Vorschläge und
vertiefte Analysen erarbeitet werden. Außerdem sollen Maßnahmen
entwickelt werden, die strategische Prioritäten hinsichtlich einer
integrierten Entwicklung des Adria/ Balkan Gebiets liefern.
An dem Gipfeltreffen werden neben dem Kärntner Landeshaupthauptmann,
als einzigem Vertreter Österreichs, auch der italienische
Außenminister Franco Frattini, der friulanische Präsident Renzo Tondo
sowie der Vizepräsident der Europäischen Kommission und Kommissar für
Industrie und Unternehmertum, Antonio Tajani teilnehmen.
    Die Regionen Kärnten, Friaul-Julisch Venetien und Veneto haben
Ende vergangenen Jahres bereits die Grundkonstruktion für die Euregio
"Senza Confini" errichtet. In einer zweiten Erweiterungsphase sollen
noch Slowenien, Istrien und die Region Rijeka der Euregio beitreten.
Die Region im Herzen Europas wächst nicht nur in wirtschaftlichen und
touristischen Belangen zusammen. Auch die Themen Sprache, Bildung,
Forschung und Entwicklung sowie umweltpolitische Agenden spielen in
der neu gegründeten Gemeinschaft eine tragende Rolle. "Diese
Partnerschaft wird unsere Regionen massiv weiterentwickeln und
stärken", sagt Dörfler.
    Ein entscheidender Punkt und Schachzug in der Zusammenarbeit der
drei Mitgliedsländer ist unter anderem auch die Forcierung der
Baltisch-Adriatischen Achse. Die Hochleistungsbahnstrecke von Danzig
nach Bologna ist vor allem für den Alpe-Adria-Raum von größter
Bedeutung. Dörfler, der schon seit langem Lobbying für die
Baltisch-Adriatische Achse in Brüssel betreibt, traf sich vor einiger
Zeit mit hochrangigen Verkehrsexperten in Brüssel, um für dieses
Jahrhundertprojekt zu werben. Unter anderem führte der
Landeshauptmann sehr erfolgreiche Gespräche mit dem Vizepräsidenten
der Europäischen Kommission Tajani, der seine volle Unterstützung für
dieses einzigartige verkehrspolitische Leuchtturmprojekt zusagen
konnte.
    (Schluss)
Rückfragehinweis:
   Kärntner Landesregierung, Landespressedienst 
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