• 05.03.2010, 13:17:03
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ÖVP-Frauen: Ein klares Bekenntnis zur Quote

Beeindruckende Veranstaltung zum Internationalen Frauentag

Wien, 05. März 2010 (ÖVP-PD) Anlässlich des Internationalen
Frauentages am kommenden Montag, den 8.März, veranstalteten die
ÖVP-Frauen gestern einen beeindruckenden Abend „Frauen für Frauen“
in Eisenstadt. ****

Die Landesleiterin der burgenländischen Frauen Abg. z.NR a.D.
Edeltraud Lentsch forderte in ihren Begrüßungsworten dezidiert eine
verpflichtende Quote mit Sanktionen für Frauen in der Politik. Auch
Landeshauptmann-Stellvertrter Franz Steindl wies auf die Bedeutung
der Frauen hin: „Sie bringen die Bandbreite der Meinungen ein,
machen den Regenbogen der Vielfalt in allen Themenbereichen aus.“

Staatssekretärin Christine Marek, die nächste Woche auch zur
Landesparteiobfrau der ÖVP-Wien gewählt wird, stellte fest, dass
bereits jetzt keine Partei so strikte Quoten besitzt, wie die ÖVP
„nach Bünden und Regionen. Da kann doch erwartet werden, dass auch
die gerechte Beteiligung der Geschlechter Wirklichkeit wird“, so
Marek.

Das Hauptreferat, dem weit über zweihundert Frauen großen
Beifall spendeten, hielt die Präsidentin der Frauen in der
Europäischen Volkspartei, Doris Pack. Die deutsche Abgeordnete zum
Europäischen Parlament war für diese Veranstaltung aus Budapest
angereist. Auch sie sprach sich für eine 50-prozentige Beteiligung
der Frauen an allen Entscheidungsprozessen in Europa aus und
ermutigte die Frauen, sich auch zur Macht zu bekennen. „Animieren
Sie auch die Frauen auf lokaler Ebene zu kandidieren. Männer fragen
nicht, warum sie nur aus Proporzgründen einen Platz bekommen, sie
nehmen ihn einfach. Politik ist das Engagement von allen für alle,
da braucht es auch die Frauen. Sie ist wie ein Vogel, er kann nur
fliegen, wenn beide Flügel gut entwickelt sind.“

Die Bundesleiterin der ÖVP-Frauen, BM a.D Maria Rauch-Kallat,
berichtete von der Frauenstatuskonferenz in New York, die dieser
Tage stattfindet und von dem immer noch notwendigen Kampf der
Frauen weltweit um Menschenrechte. Zum Thema paritätische
Beteiligung an allen Entscheidungsprozessen sagte die ehemalige
Frauenministerin: „Natürlich müssen Frauen beweisen, dass sie gut
sind. Durch die Quote bekommen sie aber erst die Chance dazu. Daher
fordern wir: 50 Prozent Männer in allen Leitungsgremien, aber im
Reißverschluss-System. Liebe Frauen, sagen Sie JA zur Politik,
trauen Sie sich.“

Anschließend berichteten vier Spitzenfrauen aus der
burgenländischen ÖVP über ihre Erfahrungen. Mit der Eisenstädter
Bürgermeisterin Andrea Fraunschiel, der Landesrätin Michaela
Resetar und den beiden Landtagsabgeordneten Andrea Gottweis und
Franziska Huber beweisen diese vier Politikerinnen schon jetzt,
dass Frauen in vielen Bereichen wertvolle politische Arbeit
leisten. Es ist zu hoffen, dass es nach der burgenländischen
Landtagswahl am 30.Mai noch mehr sein werden.

Rückfragehinweis: ÖVP-Frauen Bundesleitung, Lichtenfelsgasse 7
1010 Wien; Tel.: +43 1 40126-655; Internet: http://www.oevp.at

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/165

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