Wien (OTS/SPW-K) - Ein weiteres Mal zeige sich, dass ÖVP und Grüne
in Mariahilf scheinbar kein Interesse an den Problemen der
AnrainerInnen im Bezirk haben. Statt konstruktiver Arbeit werde auf
Polemik und Wahlkampftöne gesetzt, zeigt sich die SPÖ Mariahilf
enttäuscht. Bei der Bezirksvertretungssitzung gestern Donnerstag
haben die beiden Oppositionsparteien gegen das Erfolgsprojekt Fair
Play gestimmt.
Geplant war, dass ein geschultes Team, gerüstet mit dem Know-How,
das die MitarbeiterInnen der Parkbetreuung in der Vergangenheit
bereits gesammelt haben, im Rahmen des Fair Play-Projekts in den
Monaten von Mai bis September zwischen 17 und 24 Uhr im 6. Bezirk
unterwegs sein soll. Vor Lokalen und in Parks sollten die
MitarbeiterInnen in den Abend- und Nachtstunden durch gezielte
Gespräche dafür sorgen, dass die Nachruhe der AnrainerInnen -etwa
durch Lärm von Jugendlichen- nicht gestört wird.
Bezirksvorsteherin Renate Kaufmann: "Das Team wurde für ihre
Tätigkeit extra geschult und hat Erfahrung im Bereich sozialer
Arbeit. Diese sensible Aufgabe hätten sie sicher mit Bravour meistern
können. Auch das Know-How der Parkbetreuung wäre dem Projekt zu Gute
gekommen, denn die Mitarbeiterinnen von und Mitarbeiter der
'Juvivo'-Parkbetreuung sind seit Jahren in Mariahilf tätig,
dementsprechend vernetzt und kennen daher die Örtlichkeiten."
"Obwohl die Stadt Wien 40 Prozent der Kosten übernommen hätte, und
die Durchführung des Projektes ein großes Anliegen der BewohnerInnen
des Bezirks gewesen wäre, kommt es dank ÖVP und Grünen jetzt nicht
zustande", bedauert die Bezirksvorsteherin.
Auch der Bezirksgeschäftsführer der SPÖ Mariahilf, Matthias
Friedrich, kann mit dem Verhalten von ÖVP und Grünen nichts anfangen:
"Ich muss kopfschüttelnd zur Kenntnis nehmen, dass die Opposition,
offenbar schon im Vorwahlkampf-Fieber, mit konstruktiver
Zusammenarbeit im Dienste der Lebensqualität für die Menschen im
Bezirk scheinbar nichts anfangen kann. Besonders bemerkenswert ist,
dass der Klubobmann der Grünen sich nicht scheute zuzugeben, dass man
eigentlich nicht weit voneinander entfernt sei, man aber dennoch
nicht zustimmen könne." (Schluss)
Rückfragehinweis:
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SPÖ Rathausklub, Presse
Mag. (FH) Evelyn Bäck
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OTS0228 2010-03-05/12:40
051240 Mär 10
DS10004 0343