• 05.03.2010, 11:50:20
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Mikl-Leitner: Frauenpolitik darf sich nicht auf jammern und sudern reduzieren

Müssen Frauen Mut machen in Führungspositionen und in die Politik zu gehen

St. Pölten (OTS/NÖI) - Anlässlich des Internationalen Frauentages
am 8. März fordert die für Frauenfragen zuständige VP-Landesrätin,
Mag. Johanna Mikl-Leitner, dass es endlich an der Zeit wäre, mit der
"Suderei" rund um die Benachteiligung von Frauen aufzuhören und
endlich Taten zu setzen. So sind die Einkommensunterschiede zwischen
Frauen und Männern heute so groß wie vor 30 Jahren. Das liegt aber zu
einem großen Teil daran, dass Frauen oft die falschen Berufe wählen
und ihnen nicht die Chance gegeben wird, sich für Führungspositionen
zu bewerben. Aus diesem Grund gilt es, den Frauen Mut zu machen.

"Wir tun dies mit zahlreichen Veranstaltungen, wie dem 'Women
Network', wo wir Frauen informieren, welche Wege es gibt, um
erfolgreich zu werden. Darüber hinaus beginnen wir bereits bei jungen
Mädchen mit Informationsoffensiven, welche Berufe zukunftsträchtig
und erfolgreich sind. So wählen Frauen unter 270 Berufen leider noch
immer am häufigsten den der Friseurin oder der Einzelhandelskauffrau
aus. Wir müssen daher informieren und ihnen Mut machen, anstatt immer
nur destruktiv zu jammern, so Mikl-Leitner.

Neben diesen Maßnahmen versucht die Volkspartei Niederösterreich
aber auch Frauen vermehrt für politische Positionen anzusprechen. "So
haben wir bei der kommenden Gemeinderatswahl bereits über ein Viertel
an weiblichen Kandidatinnen - das sind um 800 mehr, als noch vor fünf
Jahren. Jetzt liegt es natürlich auch an den Wählern und Wählerinnen
diesen Frauen eine Chance zu geben, in die Gemeindestuben
einzuziehen. Die Tatsache, dass zwar 52 Prozent der Bevölkerung
weiblich ist, aber nur 7 Prozent der Bürgermeisterinnen weiblich
sind, könnte so bald der Vergangenheit angehören. Immerhin hat sich
bei der Volkspartei Niederösterreich die Zahl der weiblichen
Spitzenkandidatinnen seit der letzten Gemeinderatswahl verdoppelt, so
Mikl-Leitner.

Mikl-Leitner fordert in diesem Zusammenhang aber auch die
zuständige Frauenministerin, die immer an vorderster Front "jammert"
und "bedauert" auf, endlich mit den Sozialpartnern Verhandlungen
aufzunehmen, dass Kollektivverträge geändert werden und das
Missverhältnis bei den Einkommen verringert wird. Ewiges Sudern und
Jammern hilft nichts - handeln ist gefragt. Offensichtlich ist aber
bei der Frauenpolitik auf Bundesebene "Jammern", oder die Diskussion
rund um den Text unserer Bundeshymne das Programm.

Rückfragehinweis:
Volkspartei Niederösterreich
Öffentlichkeitsarbeit

Tel.: 02742/9020 DW 141
www.vpnoe.at

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/167

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