OTS0082   5. März 2010, 10:01

Heinisch-Hosek: Beschämend, dass Frauen für gleiche Arbeit weniger bezahlt bekommen

Schraube endlich anziehen - Durchschnittsgehälter in den Betrieben offenlegen


"Dass Frauen für die gleiche Arbeit weniger bezahlt
bekommen, einfach deshalb, weil sie Frauen sind, ist beschämend. Und
dass die Einkommensunterschiede eher größer als kleiner werden, hat
nichts mit einer modernen Gesellschaft des 21. Jahrhunderts zu tun",
sagte Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek anlässlich des
bevorstehenden Internationalen Frauentages.

Frauen würden für die gleiche Arbeit um bis zu 15 Prozent weniger
verdienen als die männlichen Kollegen, einfach deshalb, weil sie
Frauen seien. Und das sei nicht mehr zu akzeptieren. Daher sei jetzt
mit Hochdruck daran zu arbeiten, dass in den österreichischen
Betrieben die durchschnittlichen Löhne und Gehälter von Frauen und
Männern offen gelegt werden. "Da müssen wir endlich die Schraube
anziehen", so die Ministerin. Es könne nicht sein, dass sich die
Unternehmen 15 Prozent der Lohnkosten sparen, indem sie Frauen
einfach weniger bezahlen.

Sie habe mit vielen Widerständen von Männern zu kämpfen. Vielen sei
es nicht recht, dass eine offene Diskussion über die
Durchschnittseinkommen in den Betrieben geführt werde, so die
Ministerin abschließend.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0082 2010-03-05 10:01 051001 Mär 10 NBU0001 0197



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Rückfragehinweis: Mag. Dagmar Strobel
Pressesprecherin der
Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek
Tel.: 01 531 15-2149
dagmar.strobel@bka.gv.at

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