- 03.03.2010, 21:07:49
- /
- OTS0356 OTW0356
Die erste Ausrede - die billigste Variante (von Daniela Gross)
Ausgabe 4. März 2010
Klagenfurt (OTS) - Geht?s der Wirtschaft gut - geht?s wem gut?
Richtig. Uns. Also geht?s uns nicht gut - oder sagen wir mal so: wir
kränkeln. Immerhin pfeifen sieben von zehn Kärntner Unternehmer auf
ihre Lobby und die Wahl der Standesvertretung. Schon 2005 lag die
Wahlbeteiligung in der Kammer bei 46 Prozent. Und 2010 zeigt:
Schlimmer geht?s immer. Kärnten ist auf die tiefste Wahlbeteiligung
Österreichs gerutscht - die Kammer ist in der Krise. Knietief. Nun
heißt es Stirn runzeln und analysieren. Was man aber aus der Kammer
zu hören bekommt, verschlägt einem die Sprache.
Politikverdrossenheit. Das ist die Erklärung schlechthin. Man hat
sich auf die Krise verlassen. Darauf, dass sie Unternehmer
zusammenschweißt. Dass diese der Kammer scharenweise in die Arme
laufen, zwischen Interessenvertretung und Landespolitik zu
differenzieren wissen.
Dabei hat man eines übersehen: Das bloße Existieren alleine ist zu
wenig. Aus der Krise nichts gelernt. Hoffentlich lernt die Kammer
wenigstens aus ihren Fehlern. So sie sich welche eingestehen will.
Rückfragehinweis:
Kärntner Tageszeitung
Chefredaktion
Tel.: 0463/5866-502
mailto:[email protected]
Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/413
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | KTI






