- 03.03.2010, 13:00:54
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FA-Rösch: 400.000 Arbeitslose - aber SPÖ geht Eigenlob noch immer nicht aus
Wien (OTS/fpd) - Knapp 400.000 Arbeitslose im Feber 2010 - ein
absoluter Höchststand, der den absoluten Tiefpunkt der
SPÖVP-Regierung markiert. Trotzdem kann Kanzler Faymann aber
angesichts dieser horrenden Zahl immer noch in die Kamera lachen und
die 400.000 Arbeitssuchenden mit der Aussage trösten, dass wir ja nur
die zweitgeringste Arbeitslosigkeit in Europa haben. Auch der rote
Sozial- und Arbeitsminister Hundstorfer findet trotz dieser Dramatik
lobende Worte für die Arbeit seiner Partei und würdigt die
außerordentliche Leistung, dass sich die Arbeitslosenzahlen der
letzten drei Monate bei den 15 bis 19-Jährigen verringert haben. Bei
einem Anstieg von satten 10,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr kann
allerdings sicherlich niemand mehr Schönfärberei betreiben,
kritisiert heute der Obmann der Freiheitlichen Arbeitnehmer, Ing.
Bernhard Rösch.
Die SPÖ als auch der Sozial- und Arbeitsminister Hundstorfer sind
aufgefordert endlich Tacheles zu reden und die Verantwortung zu
übernehmen. Er, Rösch, erinnert auch daran, dass es SPÖ und ÖVP
waren, die in einem Eiltempo ein neues
Finanzmarktstabilisierungsgesetz erlassen haben und somit den
heimischen Banken Finanzspritzen im Umfang von etwa 15 Milliarden
Euro zur Verfügung stellten. Eine Hilfe für Banken, die risikofreudig
und verantwortungslos gewirtschaftet haben und deren Fehlmanagement
dank unserer Regierung jeden Österreicher bis jetzt über 4000 Euro
gekostet hat.
Außerdem:
- Die Kommunal Kredit, die achtgrößte Bank Österreichs, musste am 3.
November 2008 durch eine Not-Verstaatlichung gerettet werden, weil
Spekulationsverluste diese in den Ruin trieben. Die Gier der Manager
kostete den österreichischen Steuerzahler in diesem Fall bis dato 1,6
Mrd. Euro.
- Vom 14. September 2008 bis zum heutigen Tag hat jeder
österreichische Staatsbürger etwa 4.000 Euro für die Fehler von
Treichl und Co bezahlt. Dies entspricht knapp der Hälfte der gesamten
jährlichen Sozialausgaben.
- Heimische Banken könnten sich in den nächsten Jahren mit
Kreditausfällen im Osten von bis zu 200 Milliarden Euro konfrontiert
sehen.
- die Manager der Constantia Privatbank, die nur mit staatlicher
Hilfe gerettet werden konnte, haben trotzdem Abfindungen von bis zu
30 Millionen Euro erhalten.
- ...
Ein Angestellter in Österreich verdient durchschnittlich 35.000 Euro
brutto. Verliert dieser seinen Arbeitsplatz, kann er höchstens mit
tröstenden Worten von SPÖ-Granden rechnen. Einem Generaldirektor
hingegen, beispielsweise bei der Erste Bank, der 127 Mal so viel wie
ein Angestellter verdient - wohlgemerkt ohne Bonuszahlungen - dem
wird im Eiltempo mit Finanzspritzen geholfen. Wenn die SPÖ dies unter
Sozialpolitik versteht und sich selbstüberschätzend hierfür noch
lobt, so seien Faymann und Co aufgefordert endlich den Hut zu nehmen,
um Österreich vor noch größerem Schaden zu bewahren, so Rösch
abschließend. (Schluss) hn
Rückfragehinweis:
Klub der Freiheitlichen, Pressestelle
Tel.: (01) 4000 / 81 798
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