OTS0341 / 02.03.2010 / 20:53
/ Channel: Politik
/ Aussender: Kärntner Tageszeitung
Stichworte:
Politik / Pressestimmen / Soziales
Klagenfurt (OTS) - Ob es nun Transferkonto oder Transparenzdatenbank heißt. Der Name ist in diesem Fall ähnlich wurscht wie der grüne Hinweis richtig ist, dass das Ganze nicht Sozialpolitik, sondern politische Buchhaltung sei. Doch das ist nicht das Thema. Thema ist: In Österreichs ziggleisiger Bürokratie weiß die rechte Hand nicht, was die linke tut. So sie es wüsste, fielen Transferkonten und Datenbanken in die Kategorie überflüssig. Ergo ist die wahre Crux einmal mehr: der undurchschaubare Verwaltungsapparat.
Frage: Wie lange schon beraten Experten über einen Abbau desselben? Wie lange schon drängen Fachleute zu einer Verwaltungsreform? Wie lange schon wird ebendiese versprochen - und ebenso lange ignoriert? Stattdessen startet Österreich eine Transparenzdatenbank. Schaufelt also Millionen in eine weitere Verwaltungsebene - und wird am Ende des Tages weniger Geld von Sozialhilfeempfängern abziehen, als sie zu deren Kontrolle rauswirft. Hauptsache, unsere Anti-Hängematten-Parteien haben einem Häufchen vermeintlicher Sozialschmarotzer das Handwerk gelegt ...
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OTS0341 2010-03-02/20:53
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