• 02.03.2010, 20:53:07
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Verwaltung - auf dass sie gedeihe!

Ausgabe 3. März 2010

Klagenfurt (OTS) - Ob es nun Transferkonto oder
Transparenzdatenbank heißt. Der Name ist in diesem Fall ähnlich
wurscht wie der grüne Hinweis richtig ist, dass das Ganze nicht
Sozialpolitik, sondern politische Buchhaltung sei. Doch das ist nicht
das Thema. Thema ist: In Österreichs ziggleisiger Bürokratie weiß die
rechte Hand nicht, was die linke tut. So sie es wüsste, fielen
Transferkonten und Datenbanken in die Kategorie überflüssig. Ergo ist
die wahre Crux einmal mehr: der undurchschaubare Verwaltungsapparat.

Frage: Wie lange schon beraten Experten über einen Abbau desselben?
Wie lange schon drängen Fachleute zu einer Verwaltungsreform? Wie
lange schon wird ebendiese versprochen - und ebenso lange ignoriert?
Stattdessen startet Österreich eine Transparenzdatenbank. Schaufelt
also Millionen in eine weitere Verwaltungsebene - und wird am Ende
des Tages weniger Geld von Sozialhilfeempfängern abziehen, als sie zu
deren Kontrolle rauswirft. Hauptsache, unsere
Anti-Hängematten-Parteien haben einem Häufchen vermeintlicher
Sozialschmarotzer das Handwerk gelegt ...

Rückfragehinweis:
Kärntner Tageszeitung
Chefredaktion
Tel.: 0463/5866-502
mailto:[email protected]

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/413

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