• 02.03.2010, 15:14:03
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Ranner macht Stimmung für Baltisch-Adriatischen-Korridor

WKÖ-Europatag mit verkehrspolitischem Schwerpunkt

Brüssel/Wien, 2. März 2010 (OTS) "Österreich liegt im Herzen
Europas. Diese einmaligen Standortvorteile müssen wir aber auch
verkehrspolitisch nutzen. Nicht um als 'Durchzugsland' zu dienen,
sondern mit einer Neuorientierung der Verkehrsströme. Mit dem Ausbau
der Hochleistungs-Schienenverbindung Ostsee-Adria, dem sogenannten
Baltisch-Adriatischen-Korridor, können wir unsere Vorreiterstellung
weiter ausbauen und zudem den Verkehr umweltschonend auf die Schiene
verlagern. Das ist nicht nur ein wichtiger Beitrag zur Erreichung der
Klimaziele sondern auch ein Wettbewerbsvorteil für unsere heimische
Wirtschaft und Zulieferindustrie und bedeutet damit insgesamt eine
Stärkung unseres Wirtschafts- und Technologiestandortes", so heute
die verkehrspolitische Sprecherin des ÖVP-Europaklubs, Dr. Hella
Ranner, bei ihrem Vortrag zu Transeuropäischen Netzten im Zuge des
WKÖ Europatag zum Thema "Nachhaltige Mobilität - Strategien zur
Förderung von Schifffahrt und Eisenbahn in der EU" in Wien. Unter den
hochrangigen Diskussionsteilnehmern war auch der zuständige
Generaldirektor der Europäischen Kommission für Mobilität und
Verkehr, Matthias Ruette. ****

Der Baltisch-Adriatische Korridor (BAK) ist eine
Eisenbahnhochleistungsstrecke vom Ostseehafen Danzig über Warschau
und Katowice nach Wien, Graz, Klagenfurt und Villach bis nach Udine,
Venedig/ Triest und Bologna. Die Adriahäfen sind dabei die
Anknüpfungspunkte zum Weitertransport von Waren über den Suezkanal
bis nach Asien. Derzeit wird nur die Strecke von Danzig bis Wien im
Rahmen der 2004 festgelegten Prioritäten der Transeuropäischen Netze
(TEN) als 'TEN-Projekt 23' mit 20 Prozent der Baukosten von der EU
gefördert. "Das gleiche wollen wir jetzt für den südlichen Teil der
Strecke erreichen. Die Überarbeitung der TEN-Prioritäten, die die EU-
Kommission Ende 2010 vorschlagen will, bietet uns die große Chance,
mehr EU-Gelder für Österreich zu lukrieren", betonte Ranner.

Unsere Konkurrenten schlafen nicht. Eine Führung des Korridors
über die Slowakei, Ungarn und Slowenien ist ebenfalls denkbar und
würde Österreich im wahrsten Sinn des Wortes außen vor lassen -
angesichts der hohen heimischen Investitionen in den Aufbau
erfolgreicher Wirtschaftscluster keine angenehme Aussicht", wirbt
Ranner für eine Streckenführung durch Österreich.

Rückfragen: Dr. Hella Ranner MEP, tel.: +32-2-284-5898
([email protected])
Mag. Andrea Strasser, EVP Pressedienst, Tel.: +32-473-311175
([email protected])

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/165

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