- 02.03.2010, 14:03:07
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Engagement aus Österreich für interkulturellen Dialog im Mittelmeerraum
Anna Lindh Stiftung versammelt Zivilgesellschaft aus 43 Ländern in Barcelona
Wien (OTS) - Beim "Anna Lindh Forum" in Barcelona von 4. bis 7.
März wird Österreich mit sieben Vertretern der Zivilgesellschaft
präsent sein, die sich dem interkulturellen Dialog im Rahmen der
Union für den Mittelmeerraum widmen: AMUSE - Sounding Jerusalem,
Interkulturelles Zentrum, ideaz-Institute, oikodrom - the Vienna
Institute for Urban Sustainability, World Public Forum Dialogue of
Civilizations, der Kontaktstelle für christlich-islamische Begegnung
der Erzdiözese Wien sowie dem ehemaligen Chefredakteur von der
Tageszeitung "Der Standard", Gerfried Sperl.
Rund 700 NGO-Vertreter und hochrangige Experten aus Politik,
Kultur und Wirtschaft sind eingeladen und werden sich für gemeinsame
Projekte austauschen und Möglichkeiten des Dialogs der verschiedenen
Kulturen rund ums Mittelmeer diskutieren.
Die bislang größte Versammlung von NGO-Vertretern im ALF-Forum
dient in erster Linie zum Anbahnen von Projektkooperationen in den
Bereichen Bildung, Jugend, interkulturelles Lernen, künstlerische
Zusammenarbeit und Produktion, Friede und Koexistenz (Schwerpunkt
Nahost), Migration und Vielfalt, Religion, Spiritualität und Werte.
Das Forum bietet den Teilnehmern eine "Agora", um die künftige
inhaltliche Ausrichtung der ALF sowie das Konzept Interkulturalität
zu diskutieren und Empfehlungen an die politischen
Entscheidungsträger abzugeben. Eine "Medina" bietet die Möglichkeit
zum konkreten persönlichen Kennenlernen, Austausch und Entwickeln von
Partnerschaften zwischen Nord und Süd.
Die Anna Lindh Stiftung (ALF) versteht sich als Netzwerk der
Netzwerke und vereint mehr als 3000 NGOs und zivilgesellschaftliche
Vertreter aus den 43 Ländern, die der Union für den Mittelmeerraum
angehören, unter der gemeinsamen Idee des interkulturellen
Austausches und Dialogs, der gegenseitigen Toleranz und des Respekts
vor Vielfalt. Mit lokalen Projekten zwischen NGOs nördlich und
südlich des Mittelmeers unterstützt die ALF die Idee von
Partizipation und Teilhabe und versucht eine Brücke über das
trennende, aber auch verbindende Meer zu schlagen. ALF-finanzierte
Projekte sollen der Verständigung zwischen den Kulturen dienen,
Glaubens- und Religionsfreiheit achten und sich für Menschenrechte
und Demokratie einsetzen.
Österreich ist seit Anbeginn im Jahr 2005 Mitglied der ALF und mit
rund 45 NGOs, die Mitglieder des ALF-Netzwerkes sind, aktiv. Die
Koordination des österreichischen Netzwerks ist innerhalb der Task
Force "Dialog des Kulturen" des Bundesministeriums für europäische
und internationale Angelegenheiten angesiedelt.
Benannt nach der 2003 ermordeten, schwedischen Außenministerin
Anna Lindh, stellt die ALF einen zentralen Akteur des Dialogs in der
Euro-Mediterranen Partnerschaft dar, die sich zum Ziel setzt, Europa
mit den Mittelmeer-Anrainerstaaten auf Basis von interkulturellem
Austausch zu vernetzen.
Weiterführende Informationen:
http://www.bmeia.gv.at/aussenministerium/aussenpolitik/auslandskultur
/dialog-der-kulturen/anna-lindh-foundation.html?ADMCMD_view=1&ADMCMD_
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Rückfragehinweis:
Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten Presseabteilung Tel.: ++43 (0) 50 1150-3262, 4549, 4550 Fax: ++43 (0) 50 1159-213 mailto:[email protected] http://www.aussenministerium.at Mag. Agnes Tuna Koordinatorin des österr. ALF-Netzwerks Tel.: +43 (0) 50 1150-3547 mailto:[email protected]
Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/42
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