- 02.03.2010, 13:09:37
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Berlakovich: Einigung auf Transparenzdatenbank für mehr Leistungsgerechtigkeit
Damit mehr Fairness für heimische Bäuerinnen und Bauern
Wien (OTS) - Mit der heutigen Einigung der Bundesregierung wird
die von Finanzminister Josef Pröll geforderte "Transparenzdatenbank"
eingeführt, in der Leistungen transparent dargestellt werden sollen.
Damit hat sich Finanzminister Josef Pröll durchgesetzt. "Ich
gratuliere Finanzminister Pröll zu diesem Erfolg. Die
Transparenzdatenbank ermöglicht Transparenz im System und ist ein
Schritt zu mehr Leistungsgerechtigkeit. Für die österreichischen
Bäuerinnen und Bauern ist das seit Jahren gelebte Praxis, da bereits
jetzt Leistungsabgeltungen für die Landwirtschaft in einer
Transparenzdatenbank veröffentlicht werden. Der heutige Schritt zu
einer Transparenzdatenbank für alle ist auch eine Frage der Fairness
den heimischen Landwirten gegenüber, da nun Transparenz für alle
Bereiche gilt", so Landwirtschaftsminister Niki Berlakovich.
Transparenz in der Landwirtschaft bereits gegeben
Im landwirtschaftlichen Bereich gibt es seit 2008 die
Verpflichtung der Europäischen Union, die Leistungsabgeltungen und
Beihilfen im Bereich der Landwirtschaft offenzulegen. Diese
Transparenz bedeutet für die landwirtschaftlichen Betriebe, dass die
Beträge und die Empfänger der von der Europäischen Union finanzierten
und EU-kofinanzierten Beihilfemaßnahmen im Agrarbereich vom
jeweiligen Mitgliedstaat im Internet zu veröffentlichen sind. Dabei
werden nicht nur die jeweiligen Beträge und Empfänger veröffentlicht,
sondern insbesondere auch detailliert die Leistungen, die die
Bäuerinnen und Bauern im öffentlichen Interesse erbringen, wie etwa
die Leistungen der Landwirte für die Umwelt, die Natur, in der
Nutztierhaltung, für unsere hochwertigen Lebensmittel etc. Schon
davor war bei den Agrarzahlungen Transparenz gegeben, da diese im
jährlich erscheinenden Grünen Bericht, unter anderem nach
verschiedenen Zahlungskategorien und Größenklassen veröffentlicht
wurden. In der Transparenzdatenbank werden den Zahlungen aus dem
agrarischen Umweltprogramm und der Bergbauernförderung die
vielfältigen Leistungen gegenübergestellt, die den ländlichen Raum
lebenswert und für Urlaubsgäste nicht nur aus Österreich, sondern aus
aller Welt attraktiv machen. Ebenso werden auch die Leistungen
dargestellt, die für die Einheitliche Betriebsprämie sowie andere
Marktordnungszahlungen wie die Mutterkuhprämie erbracht werden.
Rückfragehinweis:
Lebensministerium, Pressestelle
Tel.: (+43-1) 71100 DW 6703, DW 6823
Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/41
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