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OTS0014   2. März 2010, 08:01

Erste Humanstudie belegt: Je mehr Resveratrol, desto gesündere Gefäße


   München (ots) - Nach mehreren tausend vielversprechenden Versuchen
an unterschiedlichen Labortieren hat die Hauptsubstanz der 
Rotweinmedizin, das Resveratrol, jetzt auch erstmals bei einer Studie
an Menschen seine Wirksamkeit unter Beweis gestellt. Gemessen wurde 
der Blutfluss durch die Armarterie von Männern und Frauen mit 
Übergewicht und unbehandeltem Bluthochdruck. Diese kardiovaskulären 
Risikofaktoren beeinträchtigen in der Regel die Reaktionsfähigkeit 
der Arterie auf Beanspruchung und ihre Elastizität. In Bezug auf 
diese Biomarker zeigte Resveratrol eindeutig positive Wirkungen.

   Die Testpersonen nahmen in einem doppelblinden Vergleich entweder 
30, 90 oder 270 Milligramm Resveratrol oder ein wirkungsloses Placebo
ein. Nach einer Stunde wurde im Ruhezustand und nach dem 
Zehn-Minuten-Radeln auf dem Fahrradergometer mit 75 Prozent der 
Höchstherzschlagrate die blutflussinduzierte Erweiterung der 
Armarterie (flow mediated dilatation) gemessen.

   Das Ergebnis der Studie: Die  Einnahme von Resveratrol führte zu 
einer deutlichen Verbesserung der Arterienerweiterung - und zwar 
entsprechend der Dosis, je mehr umso besser. Wie Professor Dr. Bernd 
Kleine-Gunk, Präsident der GSAAM und Autor des Ratgebers "Resveratrol
- Länger jung mit der Rotwein-Medizin", betont, erklärt der 
wesentlichste Bestandteil der Rotweinmedizin damit erstmals in einer 
Humanstudie das verblüffende französische Paradoxon: weniger 
Herzkrankheiten trotz fettreicher Ernährung. Eine weitere wichtige 
Erkenntnis der Studie: Resveratrol wirkt auch ohne Rotwein - und zwar
rein als Nahrungssupplement.

   Das Polyphenol Resveratrol ist Bestandteil des pflanzeneigenen 
Abwehrsystems und schützt die Weintraube vor aggressiven 
Sauerstoffmolekülen, den freien Radikalen, und gegen chronisch 
niedrigschwellige Entzündungen. Diese protektiven Wirkungen entfaltet
es erst ab einer Konzentration von mindestens 100mg täglich auch beim
Menschen. Das ist über den Rotweinkonsum alleine nicht zu erreichen. 
Supplemente sollten für die gesamte Bandbreite der Rotweinmedizin 
auch die Pflanzenabwehrsubstanzen Quercetin, OPC und Katechine 
enthalten.

   Die GSAAM e.V. ist die Deutsche Gesellschaft für Prävention und 
Anti-Aging Medizin - die Experten für gesundes Altern.
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OTS0014 2010-03-02 08:01 020801 Mär 10 EUN0001 0309



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Erika J. M. Bürk
GSAAM e.V.
e.buerk@gsaam.de
T +49 (0)178 54 606 52
www.gsaam.de

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