- 01.03.2010, 15:02:29
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Bundeskanzler Faymann: Wir werden nicht nachlassen, die aktive Arbeitsmarktpolitik zu stärken
Die Entwicklung der Wirtschaft und des Arbeitsmarktes stand im Zentrum der ersten Arbeitssitzung bei der Regierungsklausur
Graz (OTS) - "Wir werden nicht nachlassen, die aktive
Arbeitsmarktpolitik zu stärken", sagte Bundeskanzler Werner Faymann
im Anschluss an die Vormittagssitzung der Klausur der
Bundesregierung. "Wir wollen uns nicht damit begnügen, passiv
Arbeitslosengeld auszuzahlen, sondern wir wollen vor allem auch
jungen Leuten Ausbildung bieten, und ihnen einen Ausbildungsplatz
garantieren."
Wie erfolgreich die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit bei den Jungen
sei, dokumentierte im Anschluss Sozialminister Rudolf Hundstorfer:
Es gebe bereits eine Verflachung des Anstiegs der Arbeitslosigkeit
bei den 20 bis 24-Jährigen und sogar einen Rückgang der Quote bei den
15 bis 19-Jährigen.
In Österreich stehen derzeit 130.255 Lehrlinge in Ausbildung,
ergänzte Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner. Das seien
angesichts der Krise und von geburtenschwachen Jahrgängen
hervorragende Zahlen.
Eurostat stellt Österreich jedenfalls insgesamt ein gutes Zeugnis
aus: Die Arbeitslosenrate liege laut den jüngsten Zahlen, bei nur 5,3
Prozent (bereinigt um die Saisonarbeitslosigkeit), zudem sei die
Entwicklung der Arbeitslosenzahlen seit Ende Oktober rückläufig,
berichtete der Sozialminister.
Es mache daher Sinn in Bildung Forschung und Innovation investieren,
betonte der Bundeskanzler. "Wir haben die zweitgeringste
Arbeitslosigkeit und auch die zweitgeringste Jugendarbeitslosigkeit
in Europa. Das passiert nicht von selbst. Das ist unserer Wirtschaft
zu verdanken, den gut funktionieren Klein- und Mittelbetrieben, aber
auch der Industrie, die in die Forschung investiert." Aber es sei
auch den Rahmenbedingungen zu verdanken, die die Politik mit
Förderungen für Bildung und Innovation setze. "Wir sind vorsichtig
positiv, mit einer Entwarnung müssen wir noch warten, bis die
Wirtschaft stark genug ist - und damit meine ich die Realwirtschaft,
nicht die der Spekulanten." Und weiter: "Wir müssen das Wachstum erst
in Schwung bringen. Dafür brauchen wir Forschung und Innovation und
Ausbildung, das gehört ja alles zusammen und das wird auch unser
Schwerpunkt am Nachmittag werden", schloss Faymann.
Rückfragehinweis:
Pressesprecher des Bundeskanzlers
Mag. Leo Szemeliker
Tel.: (01) 531 15 - 2090, 0664/282 25 00
Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/56
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