• 01.03.2010, 15:00:39
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ÖH zu Pröll: in Sachen Uni-Finanzierung entweder zynisch oder inkompetent

Ausgeschüttete Gelder stehen den Universitäten ohnehin zu

Wien (OTS) - Fern der Realität sind für die ÖH-Bundesvertretung
die heutigen Aussagen von Finanzminister Pröll zur Uni-Finanzierung.
"Die nun ausgeschütteten 34 Millionen Euro sind bloß ein Tropfen auf
dem heißen Stein und lösen nicht, wie Pröll weismachen will, einen
Investitionsschub aus", sagt Sigrid Maurer vom ÖH-Vorsitzteam. "Zudem
handelt es sich um Gelder, die ohnehin für die Unis vorgesehen sind,
aber vom Ministerium als "Notfallreserve" zurückgehalten wurden",
erklärt Thomas Wallerberger vom Vorsitzteam der ÖH-Bundesvertretung.

In Sachen Finanzierung bezifferte selbst der frühere uniko-Präsident
Badelt die tatsächlich nötige Finanzspritze auf eine Mrd. Euro.
"Entweder zeigt Pröll mit seiner Aussage bildungspolitische
Inkompetenz, oder er hat für die Anliegen von HochschülerInnen und
Lehrenden nichts außer Zynismus über", so Maurer und Wallerberger.
"Österreich braucht endlich eine adäquate Finanzierung seiner
Hochschulen und eine Erhöhung des Budgets auf zwei Prozent des BIP",
fordert ÖH-Generalsekretärin Eva Maltschnig.

Rückfragehinweis:
Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH)
Alexander Dworzak, Pressesprecher
Tel.: 0676 888 52 211
mailto:[email protected]
http://www.oeh.ac.at

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/144

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