OTS0068   1. März 2010, 10:24

Mariahilf - SP-Kaufmann: Platz zum Feiern im Herzen des Naschmarktes

Schleifmühlbrücke wird Marktgebiet und autofrei


Die beiden Marktteile rechts und links der
Schleifmühlbrücke wachsen zusammen. Bezirksvorsteherin Renate
Kaufmann hat grünes Licht von Stadtrat Rudolf Schicker für einen
autofreien Naschmarkt. Die notwendigen Planungsänderungen können
rechtzeitig vor Sanierungsbeginn des Naschmarktes berücksichtigt
werden. "Wir haben eine einmalige Gelegenheit erhalten, das
Marktgebiet zu vergrößern und können Anrainerinnen und Anrainern
sowie Kundinnen und Kunden mehr Sicherheit und ein besseres Service
bieten", freut sich Bezirksvorsteherin Renate Kaufmann.

Die 32 Meter lange Fahrbahn über Wienfluss und U-Bahn in
Verlängerung der Schleifmühlgasse wird im Rahmen der Generalsanierung
auf das Niveau des Gehsteiges angehoben und vom Autoverkehr befreit.
RadfahrerInnen sollen weiterhin auf der Brücke fahren dürfen. "Die
knapp 650 Quadratmeter große Fläche wäre wie geschaffen für Events",
meint die Bezirksvorsteherin. Sie kann sich auf dem neuen Platz im
Herzen des Marktes Feste, Kochshows und andere Veranstaltungen
vorstellen. Außerdem soll eine zusätzliche Sammelstelle für Rest- und
Biomüll sowie Glas und Verpackungsmaterial auf der Brücke platziert
werden. "Eine gute und erforderliche Serviceausstattung für die
Marktstandlerinnen und Marktstandler", so die Bezirkschefin.

Zeitplan und Kosten für die Naschmarktsanierung

Der Spatenstich für die Umbauarbeiten soll im Sommer 2010
erfolgen, 2015 sollen die Arbeiten fertig sein. "Spätestens dann wird
es die neue Eventfläche am Naschmarkt geben", erklärt Kaufmann. Die
Gesamtkosten der Sanierung belaufen sich auf 14.685.100 Euro. Darin
ist jedoch der finanzielle Aufwand der notwendigen Umbaumaßnahmen für
die autofreie Schleifmühlbrücke nicht berücksichtigt. "Diese Kosten
werden in diesen Tagen erhoben," erklärt Bezirksvorsteherin Renate
Kaufmann.

Komfort und Sicherheit für Marktbesucher und Bewohner

Der Autoverkehr auf der Schleifmühlbrücke trennt derzeit das
Marktgeschehen in zwei Teile. Durch das Zusammenwachsen des
Naschmarktes würde sich das lästige Warten der PassantInnen an der
Ampel erübrigen. An stark frequentierten Tagen - wöchentlich besuchen
58.000 Menschen den Naschmarkt - wird die Situation auf der Brücke
für alle VerkehrsteilnehmerInnen unübersichtlich. "Das Wohl der
Anrainerinnen und Anrainer sowie der Marktbesucherinnen und
Marktbesucher ist uns bei dieser Maßnahme wichtig. Eine autofreie
Brücke bringt Sicherheit", argumentiert Renate Kaufmann.

Gute Erfahrungen mit autofreier Brücke

Seit November 2005 macht der 6. Bezirk die Kettenbrücke zwischen
Flohmarkt und Naschmarkt an den Samstagen verkehrsfrei. "Es
funktioniert, wir schaffen eine harmonische Einheit und schützen die
Besucherinnen und Besucher", erklärt Bezirksvorsteherin Renate
Kaufmann, die aufgrund dieser positiven Erfahrungen optimistisch die
künftige Auflassung des Fahrstreifens auf der Schleifmühlbrücke
erwartet. (Schluss)

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
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