- 26.02.2010, 09:01:09
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Diabetes bei Heimtieren - VIER PFOTEN informiert
Wien (OTS) - Tausende Hunde und Katzen leiden in Österreich an
Diabetes. Da diese Stoffwechselerkrankung unbehandelt schwere
gesundheitliche Schäden verursacht, ist es wichtig, dass Tierhalter
die Anzeichen frühzeitig erkennen.
"Die ersten Hinweise auf Diabetes sind gewaltiger Durst, häufiges
Urinieren, Heißhungeranfälle bei Gewichtsabnahme und allgemeine
Mattheit. Vereinzelt treten auch Lähmungen der Hinterbeine oder des
Schwanzes auf," sagt Birgitt Thiesmann, Heimtierexpertin von VIER
PFOTEN. Ausgelöst wird die Erkrankung durch einen Mangel an Insulin,
einem Hormon der Bauchspeicheldrüse. Der Körper braucht Insulin, um
seine Hauptenergiequelle, den Blutzucker, aufschließen und nutzen zu
können.
Ursache für Diabetes können Virus-Infektionen, Stoffwechsel- oder
Autoimmunerkrankungen sein. Bei Dackel, Pudel, Zwergschnauzer, Beagle
und verschiedenen Terrierrassen wurde auch eine genetische
Veranlagung nachgewiesen. Der typische Diabetiker-Hund ist meist
älter als sieben Jahre und um viermal häufiger weiblich als männlich.
Bei Katzen sind eher männliche Tiere betroffen, hier wird Diabetes
hauptsächlich durch Übergewicht verursacht.
"Die Behandlung eines diabeteskranken Tieres ist meist
lebenslänglich und fordert auch eine gewisse Anpassung im Lebensstil
der Halter. Im Allgemeinen lässt sich Diabetes durch Insulinspritzen,
die richtige Ernährung sowie regelmäßige Bewegung gut kontrollieren",
so Thiesmann. Bei Katzen ist es oft schwieriger diese Anforderungen
umzusetzen, da sie Änderungen im Bereich Fütterung nicht sonderlich
schätzen.
Gerade bei Diabetes ist eine enge Zusammenarbeit mit Ihrem
Tierarzt unbedingt notwendig - lassen Sie sich ausführlich beraten!
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