OTS0016   26. Feb. 2010, 08:24

Pensionskassen: Die Dauerlüge von der Inflationsrate

Unzulässige Falschinterpretation des Rechnungszinses


Wie Pekabe schon in seiner Pressekonferenz am 23.2. ausführen und mit Beispielen belegen konnte, verstehen es die Pensionskassen und ihre Lobbies meisterhaft, durch bewusste Fehlinterpretation irgendwelcher Statistikdaten die Tatsache zu verschleiern, dass das österreichische Pensionskassensystem im derzeitigen Status in Agonie liegt. Auch die seitens der Politik ins Auge gefassten Scheinkorrekturen können daran nichts ändern. Bis zu 45% Pensionseinbußen mit Dauerwirkung für hunderttausende Betroffene, Pensionisten und Aktive, sprechen eine deutliche Sprache.

Im Zusammenhang mit der sogenannten Sicherheits-VRG, einem reinen Scheinprodukt der Pensionskassen, wird nun vermehrt wieder von den Protagonisten die unzulässige Vermengung der Begriffe Rechnungszins und Inflationsrate ins Spiel gebracht.

Darum noch einmal zur Klarstellung: Von einer Inflationsabgeltung kann erst gesprochen werden, wenn jährlich ein Nettoertrag von mindestens Rechnungszins + Inflationsrate erwirtschaftet wird.

Und der empfohlene Umstieg in eine Sicherheits-VRG mit angenommenen 2,5% Rechnungszins würde außerdem bei derzeitigen 5,5% RZ einen sofortigen, unaufholbaren zusätzlichen Pensionsverlust von 30% bedeuten. Das ist aber ohne flankierende Stützung seitens Staat und/oder (ehemaligen) Dienstgebern absolut unzumutbar.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0016 2010-02-26 08:24 260824 Feb 10 PKB0001 0190



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