• 25.02.2010, 16:26:45
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Schneeberger zur VP-Entscheidung Bundespräsidentenwahl: "Nicht-Antreten ist strategischer Fehler"

Wer glaubt, dadurch den Ballhausplatz erobern zu können, könnte ein bitteres Erwachen erleben

St. Pölten (OTS/NÖI) - "Wer glaubt, dass man durch Nicht-Antreten
bei der Bundespräsidentenwahl schon jetzt den Ballhausplatz erobern
kann, könnte bald ein bitteres Erwachen erleben. Ein Jahr lang gab es
keine Entscheidung, ob man einen eigenen Kandidaten ins Rennen um die
Hofburg schickt - und dann entscheidet man sich notgedrungen falsch.
Das Nicht-Antreten ist ein strategischer Fehler, denn an den
Reaktionen der anderen Parteien merkt man, dass sie Morgenluft
wittern", kritisiert VP Niederösterreich-Klubobmann LAbg. Mag. Klaus
Schneeberger die heutige Entscheidung des Bundesparteivorstandes der
ÖVP scharf.

"Mit der Entscheidung des Bundesparteivorstandes keinen eigenen
Kandidaten für die Wahl zu nominieren, haben wir viele Wählerinnen
und Wähler unserer Partei enttäuscht. Die frustrierenden
Alternativen, die jetzt bleiben sind ungültig zu wählen oder eine
andere wahlwerbende Gruppe zu wählen", so der VP-Klubobmann weiter.

"Außerdem wäre es gerade gegen einen so exponierten und klar
deklarierten Parteikandidaten notwendig gewesen einen eigenen
Kandidaten ins Rennen zu schicken. Wie der Bundespräsident sein Amt
versteht, sieht man am Zustand des österreichischen Bundesheeres: Als
Oberbefehlshaber des Heeres sieht er kommentar- und tatenlos zu, wie
Kasernen verfallen und unser Bundesheer zu Tode gespart wird", hält
Schneeberger fest.

Rückfragehinweis:
Volkspartei Niederösterreich
Öffentlichkeitsarbeit

Tel.: 02742/9020 DW 141
www.vpnoe.at

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/167

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