• 25.02.2010, 13:44:25
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COMET-Entscheidung: Jury empfiehlt 15 neue K-Projekte

Ausschreibung im Kompetenzzentren-Programm COMET abgeschlossen - Mitterlehner und Bures: Erfolgreicher Aufbau von Spitzenforschungszentren gelungen

Wien (OTS) - Mit der heutigen Empfehlung der Jury zur Förderung
von 15 neuen K-Projekten aus dem Kompetenzzentren-Programm COMET
wurde ein wichtiger Meilenstein in der österreichischen Forschungs-
und Wirtschaftspolitik erreicht. Damit besteht die Landkarte der
Exzellenzzentren jetzt aus fünf K2-Zentren, 16 K1-Zentren und 25
K-Projekten. Insgesamt stehen während der gesamten Laufzeit des
COMET-Programmes rund 500 Millionen Euro an Bundesförderungen zur
Verfügung. Das Programm wird vom Infrastrukturministerium und vom
Wirtschaftsministerium finanziert sowie von der Österreichischen
Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) abgewickelt.

"Wir haben mit dem Förderprogramm COMET die Landkarte der
Spitzenforschung in Österreich neu definiert", kommentierte
Infrastrukturministerin Doris Bures die Empfehlung der Jury. Bures
weiter: "COMET ist eine der erfolgreichen Initiativen der
österreichischen Forschungspolitik und gilt auch im internationalen
Vergleich als Vorzeigemodell. Die langfristige Finanzierungszusage
und die Kooperation mit den Ländern schaffen einzigartige
Rahmenbedingungen für exzellente Forschung."

"Die neuen Kompetenzzentren leisten international
wettbewerbsfähige Spitzenforschung", betont Wirtschaftsminister
Reinhold Mitterlehner. "Durch die enge Zusammenarbeit von
Wissenschaft und Unternehmen können rasch innovative Produkte,
Verfahren und Dienstleistungen entwickelt werden. Dadurch gewinnt der
Standort Österreich auch an Anziehungskraft für internationale
Unternehmen und Top-Forscher", so Mitterlehner.

"Die thematische Bandbreite der von der Jury zur Förderung
empfohlenen 15 neuen K-Projekte reicht von Materialforschung,
Informationstechnologien, erneuerbare Energien und Maschinenbau bis
hin zu Licht, Logistik und Life Sciences", erläutern die
Geschäftsführer Henrietta Egerth und Klaus Pseiner. Bei der
regionalen Verteilung zeigt sich folgendes Bild: Steiermark (4),
Oberösterreich (3), Niederösterreich-Vorarlberg-Wien (2), Kärnten und
Salzburg (1).

Juryentscheidung für K-Projekte (alphabetische Reihenfolge)

- AdvAluE | Advanced Aluminium Applications within ECO Transport | 
   Oberösterreich
 - AIR | Advanced Interface Research | Wien
 - APMT | Advanced Polymeric Materials and Process Technologies | 
   Oberösterreich
 - BioPersMed | Biomarkers for personalized medicine in common 
   metabolic disorders | Steiermark
 - ECO-PowerDrive | Emission- and Fuel Consumption Reduction for 
   Two-Wheeler and Small Engine Applications | Steiermark
 - FFT | Future Farm Technology | Niederösterreich
 - IPOT | Intelligent Photovoltaic mOdule Technologies | Kärnten
 - JOIN4+ | Network of Excellence for Joining Technologies JOIN 4+ | 
   Steiermark
 - K-Licht | Energy Efficient Lighting for Humans Considering 
   Biological & Quality Aspects Using LED, Daylight & Adaptive 
   Controls | Vorarlberg
 - micromat | Reliability and lifetime of material interconnects in 
   electronics | Wien
 - PAC | Process Analytical Chemistry - Data Acquisition and Data 
   Processing | Oberösterreich
 - ProDSS | Integrated Decision Support Systems for Industrial 
   Processes | Vorarlberg
 - PVM | Preventive Veterinary Medicine-Improving pig health for 
   safe pork production | Niederösterreich
 - SNML-TNG | Salzburg NewMediaLab - The Next Generation | Salzburg
 - Softnet II | Softnet II - Competence Network in Next Generation 
   Software Engineering | Steiermark

Alle diese Konsortien können nun im gemeinsam von
Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) und
dem Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend (BMWFJ)
getragenen Programm COMET mit Förderzusagen für die Kategorie
K-Projekt rechnen.

Das Kompetenzzentren-Programm COMET wurde im Jahr 2006 gestartet.
Es löste die 1998 gestarteten Vorgängerprogramme ab. COMET umfasst
drei Programmlinien: K2- und K1-Zentren, sowie K-Projekte. Die
K-Projekte mit einer Laufzeit von drei bis fünf Jahren sind kleinere,
innovative Initiativen, in denen Wissenschaft und Wirtschaft
zusammenarbeiten.

Rückfragehinweis:

Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie
   Susanna Enk, MSc, Pressesprecherin
   Tel.: +43 (0) 1 711 6265-8121
   [email protected]
   
   Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend
   Mag. Volker Hollenstein, Pressesprecher
   Tel.: +43 (0)1 711 00-5193
   [email protected] 
   
   Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft mbH 
   Mag. (FH) Gerlinde Tuscher, Pressesprecherin
   Tel.: +43 (0)5 7755-6010
   [email protected]

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/1437

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