- 25.02.2010, 10:58:06
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Sorger: Abschaffung der Kreditvertragsgebühr kluges Signal für den Standort
IV: Mit Kreditvertragsgebühr würde eine Bremse für Investitionen fallen - Kreditvertragsgebühr ist österreichisches "Belastungs-Unikum"
Wien (OTS/PdI) - "Die Überlegung von Finanzminister Pröll, die
Kreditvertragsgebühr abzuschaffen, ist ein kluges Signal an
Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen, dass Investitionen nicht
zusätzlich besteuert, sondern erwünscht sind", betonte der Präsident
der Industriellenvereinigung (IV), Dr. Veit Sorger heute, Donnerstag.
Schon bisher galt die Kreditvertragsgebühr als "österreichisches
Belastungs-Unikum", das gerade bei ausländischen Investoren in
Österreich immer wieder auf Unverständnis gestoßen ist. "Dies hatte
und hat naturgemäß negative Auswirkungen auf Investitionen in den
Standort Österreich. Gerade angesichts der Diskussionen um die
Einführung einer Bankensteuer braucht das Industrieland Österreich
kluge Signale, dass es wettbewerbsfähig bleibt und die
wirtschaftliche Erholung nicht behindert, sondern durch die
Wirtschaftspolitik gefördert und positiv begleitet wird. Die
Abschaffung der Kreditvertragsgebühr wäre genau solch ein Signal",
unterstrich der IV-Präsident.
Österreich sollte grundsätzlich weiter an der Modernisierung
seines Steuersystems arbeiten, so wäre auch die Gesellschaftssteuer,
die den Aufbau von Eigenkapital im Unternehmen erschwert und zudem
nur vergleichweise geringe Einnahmen bringt, ein weiterer
"Abschaffungs-Kandidat". Mit der Ankündigung, die
Kreditvertragsgebühr abschaffen zu wollen, wäre jedenfalls ein kluger
und die Investitionsneigung der Bürger und der Wirtschaft stützender
Schritt gesetzt, so Veit Sorger.
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