- 24.02.2010, 16:49:29
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Visaproblematik bei Saisoniers entschärft
Großer interessenpolitischer Erfolg der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der WK
Salzburg (TP/OTS) - Großer interessenpolitischer Erfolg für die
Wirtschaftskammer: Aufgrund des massiven Druckes der
Interessenvertretung wurde die Visaproblematik bei den Saisoniers
entschärft. Federführend an der Lösung mitgewirkt haben u.a. die
Salzburger Funktionäre Spartenobmann Albert Ebner jun. und KommR
Dkfm. Edward Gordon.
Auch in der laufenden Wintersaison ist die Saisonierproblematik
ein aktuelles Thema. Jüngster Stein des Anstoßes war die mutwillige
Verkürzung der Kontingentbewilligung für Saisoniers von 2. Mai auf
11. April durch das Sozialministerium. Dementsprechend wurden die
Visa für Saisoniers aus Drittstaaten auch nur bis 11. April
ausgestellt. "Damit wären alle Betriebe, die ihre Saisoniers über
diesen Tag hinaus beschäftigen möchten, in die Illegalität gedrängt
worden. Nur durch den massiven Einsatz der Interessenvertretung
konnte jetzt gemeinsam mit dem Innenministerium dieser Fehler behoben
und eine zufriedenstellende Lösung erreicht werden", freut sich
Albert Ebner, Obmann der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in
der WK Salzburg.
Anträge so rasch als möglich beim AMS einreichen!
Alle Betriebe, die Mitarbeiter auch über den 11. April hinaus
beschäftigen möchten, brauchen jetzt keine Visaverlängerung mehr. Sie
müssen lediglich einen Verlängerungsantrag bei der jeweils
zuständigen regionalen Geschäftsstelle des AMS einbringen. "Kein
Saisonier muss nach München fahren, um sein Visum zu verlängern. Ein
Antrag beim regionalen AMS genügt", so Ebner weiter. Dieser Antrag
sollte allerdings so schnell wie möglich - längstens aber bis 31.
März 2010 - beim AMS eingelangt sein!
"Spätestens bei der Öffnung des Arbeitsmarktes für neue
EU-Mitgliedstaaten ab Mai 2011 fordern wir aber eine
Daueraufenthaltsgenehmigung für die vielen bereits langjährig in
Salzburg aktiven Saisoniers. Ob das in Form einer "Rot-Weiß-Rot-Card"
für den Tourismus oder mit einer anderen juristischen Regelung
geschieht ist uns egal. Generell erwarte ich mir von der Politik,
dass sie in Mitarbeiterfragen ähnlich verantwortungsvoll und
vorausschauend handelt wie die Betriebe selbst. Dies zeigt sich am
besten am Beispiel der Lehrlingsausbildung in den touristischen
Berufen. In den vergangenen Jahren konnten wir durch Initiativen wie
'get a job' die Lehrlingszahlen im zweistelligen Prozentbereich auf
knapp 1.700 Auszubildende steigern", resümiert der Spartenobmann.
Rückfragehinweis:
Spartenobmann Albert Ebner
Mobil: +43 (0)676 78 90 000
Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/241
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